Die überlieferte Ortsgeschichte setzt 1161 mit der Ersterwähnung ein. Bischof Wilmar von Brandenburg vermachte Buckow dem Domkapitel, auch Garlitz, Mützlitz, Tremmen und andere Dörfer wechselten hierbei den Besitzer. Der mächtige Kirchenbau soll aus der Mitte des 14. Jahrhunderts stammen. Warum Gläubige sich auf Pilgerreise nach Buckow begaben, ist ungewiss. Spekuliert wird über einen einstigen Wunderbrunnen.
In der Gastwirtschaft Rüthnick, gegenüber der Kirche direkt am Ortsausgang nach Nennhausen, fand über Jahrzehnte das kulturelle Leben von Buckow statt. Auch dieses Gebäude hat die Zeit gut überstanden und wirkt, wie übrigens die meisten Buckower Grundstücke, sehenswert. Freilich ragt der Kirchturm heraus. Ein Fisch dient ihm als Wetterfahne. Dass das Dorf eigentlich mal eine Insel war im Havelländischen Luch, ist kaum mehr zu erkennen. Statt durch Wunder ist Buckow heute eher durch eine Staatliche Vogelschutzwarte bekannt. Großtrappen, von Natur aus Steppenvögel, fühlen sich dort sehr wohl.

einst und jetzt