Kopf der Truppe war Andreas Plessow, Personaltrainer bei Havelbus. Das Ziel des Trainings ist klar: Es erhöhe das Sicherheitsempfinden und reduziere Unfallrisiken, wie er erläutert. Wer hat etwa schon mal auf regennasser Fahrbahn stark gebremst und weiß, wie sich der Bus verhalten wird? Die havelländischen Linthe-Besucher haben diese Erfahrung nun gemacht.
Denn die speziellen technischen Vorrichtungen im ADAC-Fahrsicherheitszentrum erlauben die Simulation verschiedenster Fahrbahneigenschaften, Witterungsverhältnisse und Verkehrsführungen. So müssen etwa Hindernisse mit einem gezielten Lenkmanöver umfahren werden. Schnell merken alle Teilnehmer, wie entscheidend dabei das Zusammenspiel von Bremsen, Lenken und optimaler Blickführung ist.
Freilich kann so eine Trainingsfahrt nach Linthe auch teambildende Wirkung entfalten. Aktuell beschäftigt Havelbus 237 Fahrerinnen und Fahrer. Die Zahl wird in der Unternehmensvorstellung auf www.havelbus.de angezeigt. Ferner steht dort, dass jährlich 4,8 Millionen Fahrgäste befördert werden. 111 Busse stehen gegenwärtig zur Verfügung. Bei Havelbus werden augenscheinlich Modelle von MAN und Mercedes bevorzugt.