Die Gemeinde Stechow-Ferchesar im Amt Nennhausen verfügt über Freiwillige Feuerwehren in den beiden Dörfern. Das Amt arbeitet an der Fusion der Wehren. Ein Neubau wird benötigt, der in Stechow entstehen soll. Die bisherigen Objekte  taugen nicht als gemeinsamer Standort für eine fusionierte Truppe.
Der Zustand der Gebäude sei sehr schlecht, so Amtsdirektorin Ilka Lenke (parteilos), und spricht unter anderem von Feuchteschäden. Das Gebäude in Ferchesar sei zudem nur angemietet, und es gebe dort weder Abwasser noch eine Heizung.

Investitionskosten im Amt Nennhausen auf 800.000 Euro geschätzt

Die Gesamtkosten für einen Neubau mit drei Stellplätzen und Sozialtrakt schätzte das Amt Nennhausen auf 800.000 Euro und reichte Anfang 2021 einen Antrag auf Förderung gemäß der Feuerwehrinfrastruktur-Richtlinie des Landes Brandenburg ein. „Die Bürokratie war sehr umfänglich und das Zeitfenster eng. Dennoch stellte sich das Amt der Herausforderung, und mit Zustimmung des Amtsausschusses war der Antrag fristgerecht eingereicht worden“, so Amtsdirektorin Lenke weiter. Zuletzt gab es Besuch aus Potsdam, der einen Zuwendungsbescheid aushändigte.

Vizelandtagspräsidentin Richstein und Staatssekretär Grünewald überbrachten Zuwendungsbescheid

Angereist waren Staatssekretär Markus Grünewald (Ministerium des Innern und für Kommunales) und die Vizepräsidentin des Landtags, Barbara Richstein (CDU). Die Zuwendung des Landes beträgt 600.000  Euro. „Aufgrund der Baupreisentwicklung muss leider mit höheren Gesamtkosten gerechnet werden, welche durch den Amtshaushalt gestemmt werden müssen“, so Lenke weiter. Aktuell werden die Ausschreibung für den Planer und die Bauantragstellung vorbereitet.