„Wir waren sehr überrascht. Im Sommer traten die Kinder und Jugendlichen unserer Jugendwehren erstmals gemeinsam im Kreisjugendfeuerwehrlager in Paaren/Glien an. Bei der Lagerolympiade holten sie von 22 Mannschaften den dritten Platz“, berichtete Sven Szramek, Jugendwart in Bützer und Landesjugendfeuerwehrwart in Brandenburg.
Die Gemeinde Milower Land ist eine Flächengemeinde mit zehn Ortsteilen im Landkreis Havelland. Derzeit gibt es dort vier Jugendfeuerwehren und eine Brandschutz-Arbeitsgemeinschaft in der Milower Grundschule. Diese wurden gegründet, um der Überalterung bei der Freiwilligen Feuerwehr in einigen Ortsteilen entgegenzuwirken und neue „Retter von morgen“ zu gewinnen. Aufgrund des guten Zulaufs in den vergangenen zwei Jahren sind die Jugendwehren personell nun so gut aufgestellt, dass sie traditionellen Feuerwehrsport trainieren und auch gemeinde- und landkreisübergreifend an Wettkämpfen teilnehmen können.
Die Wettbewerbsbahn wird in Nitzahn stationiert. Dort gibt es einen Sportplatz, auf dem die Jugendwehren aus Großwudicke/Buckow, Bützer, Milow und Jerchel-Nitzahn trainieren können. „Beim Training und bei Wettkämpfen werden Kinder und Jugendliche spielerisch mit dem Brandschutz vertraut gemacht. Eine gute Wettkampfausstattung ist dabei wichtig, um ihnen das notwendige Wissen für ihre Aufgabe vermitteln zu können“, sagte Staatssekretär Fischer am 21. Dezember in Bützer.
Mit den Lottomitteln in Höhe von mehr als 10.000 Euro schafft der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Großwudicke für die Jugendwehren nicht nur die Wettkampfbahn mit Schläuchen und Verteilern, sondern wird auch die  Brandschutzerziehung unterstützen. Ein Brandschutzerziehungskoffer und ein Rauchdemohaus werden von den Mitteln ebenso angeschafft, die in der Brandschutz-AG Anwendung finden können.