Seit dem Abbruch der Regionalliga hatte der FSV Optik Rathenow nur Spieler vermeldet, die in Zukunft für andere Vereine auflaufen: Emre Turan, Leon Hellwig, Caner Özcin, Gojko Karupovic, Dogukan Sen, Danilo Martschinkowski und Salif Drame. Nun gab Trainer Ingo Kahlisch die ersten Neuzugänge bekannt.

Lohse dritter Torhüter

Auf der Torhüterposition will Franz Günther Lohse den Kampf um die Nummer 1 gegen die beiden etablierten Keeper aufnehmen. Da er erst nach dem Trainingsauftakt seinen 19. Geburtstag feiert, wird Franz Günther zwar zu den jüngsten im Kader gehören, mit seinen 1,91 Meter aber sicher nicht zu übersehen sein. Er ist in Halle geboren, durchlief dort das Nachwuchsleistungszentrum des HFC. Es könnte durchaus passieren, dass er sich als Neuzugang mit einem direkt vor ihm agierenden Kicker blind versteht..

Viel herumgekommen

Denn ebenfalls aus der Talenteschmiede von der Saale wechselt Justin Marcel Gröger ins Havelland. Auch erst 19, aber groß und kräftig, war Gröger im Halle-Spiel und vier Tage später beim Vergleich mit Cottbus schon jeweils 90 Minuten für Optik dabei. Gerade 20 geworden und schon viel herumgekommen ist Thilo Gildenberg. Der defensive Mittelfeldspieler war im Juniorenalter bei Hansa Rostock und kam über die Stationen Schwarz-Weiß Rehden, Rot-Weiß Erfurt und Carl-Zeiss-Jena II zum FSV.

Zugang aus Hessen

Die weiteste Anreise und den bekanntesten Namen hat Max Bell Bell. Der „kleine" Bruder des FCM-Stammspielers Leon Bell Bell (Max ist zwar mit 20 vier Jahre jünger, dafür aber mit 1,82 Meter zwei Zentimeter größer) ist derzeit noch beim FC Homburg aktiv. Zuvor hatte er für Eintracht Frankfurt und Kickers Offenbach 35 Juniorenbundesligaspiele absolviert, Noch in der Vorwoche gehörte Max Bell Bell beim 3:1 über Steinbach zum Aufgebot des FCH. Er ist ein Spieler für das Mittelfeld.

Der Dritte aus Halle

Als Stürmer wurde Johannes Pistol verpflichtet. Er ist der Dritte im Bunde, der aus Halle stammt. Allerdings hat Johannes seit 2012 die Nachwuchsabteilungen des 1. FC Lok Leipzig durchlaufen. Zum Saisonbeginn war er in den Regionalligakader aufgerückt, kam dort aber nicht zum Einsatz. So entschied sich der gelernte Rechtsaußen im August für einen Wechsel zu Oberligist Inter Leipzig. Dort absolvierte Pistol bis zum coronabedingten Abbruch alle Partien.

Acht Vorbereitungspartien

„Auf ein, zwei Positionen suchen wir noch", meinte Ingo Kahlisch. Nun hoffen die Verantwortlichen aber erst einmal, dass alle gebliebenen und neuen Spieler am 21. Juni zum Trainingsauftakt gesund am Vogelgesang erscheinen. Dann erwartet sie ein straffes Vorbereitungsprogramm, gespickt mit acht Testspielen. Hoffentlich dürfen dann auch wieder Fans mit dabei sein, hier jedenfalls schon einmal die Termine: Vorbereitungsprogramm: 21. Juni Trainingsauftakt (17 Uhr); 26. Juni Optik - Tennis Borussia Berlin (13 Uhr), 30 Juni Optik - Babelsberg 03 (16 Uhr), 3. Juli Lok Stendal - Optik (14 Uhr), 7 Juli SV Falkensee-Finkenkrug - Optik (18.30 Uhr), 10. Juli Optik - MSV Neuruppin (14 Uhr), 14. Juli RSV Eintracht Teltow - Optik (18.30 Uhr), 17. Juli Optik - Greifswalder FC (14 Uhr), 20. Juki Kloster Lehnin - Optik (18 Uhr).