Zunächst war es unklar, woher der beißende Geruch in einem Wohnhaus in der Goethestraße/Ecke Friedrich-Ebert-Ring herrührte. Rettungsdienste eilten am Nachmittag des 25. Dezember zum Einsatz. Bei Fällen wie diesen ist im Fachjargon bei der Feuerwehr von einem Gefahrguteinsatz (CBRN-Einsatz) oder Massenanfall von Verletzten (MANV) die Rede. Wegen beidem wurde die Feuerwehr alarmiert.

Bewohner evakuiert und Verletztensammelplatz eingerichtet

Der Einsatz begann kurz vor 15.30 Uhr. Die Feuerwehr evakuierte die anwesenden Bewohner des Wohnhauses. Die 13 Personen wurden zur Betreuung an den Rettungsdienst übergeben. Dieser richtete einen Verletztensammelplatz ein.  Einige Bewohner wurden mit Reizungen der Atemwege ins Krankenhaus gebracht.

Ein Mieter hatte Reizgas versprüht

Wie sich letztlich herausstellte, hatte ein Mieter Reizgas versprüht.Der Einsatz wurde um 17.00 Uhr beendet, nach Durchlüftung des Hauses.  Die Bewohner konnten wieder in ihre Wohnungen. Neben Feuerwehr und Rettungsdienst waren auch Polizei, Katastrophenschutz und Notfallseelsorge am Einsatz beteiligt.