Der Leichtathletik-Verband Brandenburg (LVB) gibt jedes Jahr im November seine jungen Talente bekannt, die in die sogenannte Kaderförderung aufgenommen werden und damit unter besonderer Beobachtung der Landestrainer stehen. Dazu gehören nun Carolina Hinz  und Oskar Geske vom TSV Chemie Premnitz.

Hammerwurf ist beider Spezialdisziplin

Es bundeseinheitliche Richtwerte, die zu erreichen sind. Aber auch die Bereitschaft der Sportler zu einem leistungsorientierten Training ist Voraussetzung für eine Berufung in die Kaderförderung des LVB. Für das Jahr 2021 hat der Landesverband auch Carolina Hinz (AK 15) und Oskar Geske (AK 14) als Landeskader berufen. Beide Hammerwerfen als Spezialdisziplin. Sie sind die einzigen Hammerwerfer, die nun Landeskader sind.

Technisch sehr anspruchsvoll

Hammerwurf ist eine technisch sehr anspruchsvolle Disziplin, die regelmäßig trainiert werden muss. Da es nur wenige Hammerwerfer gibt, sind auch Vergleiche in Wettkämpfen sehr wichtig. Beides war in der Corona-Freiluftsaison 2020 nur sehr eingeschränkt möglich. Trotzdem konnten Carolina und Oskar sich in diesem Jahr sportlich weiterentwickeln.

Wurf aus drei Drehungen

Carolina wirft mit dem 3-Kilogramm-Hammer aus drei Drehungen und konnte ihre beste Leistung bei einem Werfertag in Berlin im August erzielen: 36,01 m. Damit liegt sie in der deutschen Bestenliste in ihrer Altersklasse auf Platz 17.
Oskar dreht sich mit seinem 4-Kilogramm-Hammer ebenfalls drei Mal und konnte mit einer Weite von 40,38 m bei den Landesmeisterschaften in Strausberg im September ein Achtungszeichen setzen. Mit dieser Weite nimmt er Platz 6 in der deutschen Bestenliste ein.

Vorbereitung auf die Landesmeisterschaften

Beide wurden Landesmeister bei den Titelkämpfen im Winterwurf im Januar und in der Freiluftsaison im September. Eigentlich befinden sich die beiden TSV-Leichtathleten jetzt schon in der Vorbereitung auf die nächsten Landesmeisterschaften im Winterwurf, die traditionell im Januar stattfinden. Sie haben mit der Umstellung auf vier Drehungen begonnen, müssen sich nicht auf schwerere Wurfgeräte umstellen und steuern somit neue Bestleistungen an. Leider ist durch den zweiten Corona-Lockdown vorerst kein Training möglich. Beide hoffen auf eine baldige Lockerung, um ihre Vorbereitung wieder aufnehmen zu können.