Die Rückkehr zum bisherigen Klinikalltag könne jedoch nicht von heute auf morgen, sondern nur stufenweise  erfolgen.  Es sei auf das konsequente Einhalten von Schutzmaßnahmen zurückzuführen, dass es in den Einrichtungen der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe bisher kein gravierendes Ausbruchsgeschehen bei Patienten, Bewohnern oder Mitarbeitenden gab. "Wir freuen uns darüber, dass die Zahl der COVID-19 Fälle bisher auf niedrigem Level geblieben ist und so wieder mehr Patienten in unseren Häusern behandelt werden können. Umso wichtiger ist es jedoch, auch künftig bei einer klinischen Behandlung sichere Rahmenbedingungen für alle Beteiligten zu bieten", so Dr. Mike Lehsnau, Ärztlicher Direktor der Havelland-Kliniken.
Als ein zentrales Element werden Abstriche bei allen geplanten Patienten vor Aufnahme genannt. Die Durchführung einer Behandlung erfolge erst nach Vorliegen eines negativen Testergebnisses. Für das Klinikpersonal  sei gleichfalls ein Testverfahren geregelt. Außerdem würden in den Kliniken Isolierungsbereiche aufrechterhalten, "denn neben der sicheren Versorgung akuter Notfälle gilt weiterhin die Auflage, dass eine Klinik im Fall eines regionalen Ausbruchsgeschehens für die Aufnahme von COVID-Fällen in spätestens 48 Stunden vorbereitet sein muss."
Da wegen des Infektionsschutzes noch nicht wieder alle Betten belegt werden, könnten nicht alle Patienten zeitnah zur Behandlung einbestellt werden. Das Abstrichverfahren müsse bei der Terminabstimmung erklärt werden und Patienten hätten ihrerseits Fragen zu den Abläufen, so dass die einzelnen Telefonate aktuell deutlich länger dauern würden als in normalen Zeiten. Das Aufnahme- und Belegungszentrum (ABZ) sei daher noch nicht wieder so gut erreichbar wie in der Zeit vor Corona.
Besuche bei Klinikpatienten könnten mit Einschränkungen erfolgen, denn auch hier sind Schutzmaßnahmen im Interesse aller einzuhalten."Sicherheit ist noch immer das wichtigste Gebot. Wir möchten unsere Patienten und Mitarbeiter weiterhin vor vermeidbaren Risiken schützen und bitten daher um Verständnis dafür, dass es Zeit benötigt, die Klinikauslastung wieder hochzufahren", so Geschäftsführer Jörg Grigoleit.