Albrecht der Bär war ursprünglich ein stinknormaler Graf wie es viele gab. Sein Stammsitz befand sich im sächsischen Ballenstedt (östlicher Vorharz) - deshalb war Albrecht nach dem Tode seines Vaters (1123) Graf von Ballenstedt geworden. Ehrgeiz und Machthunger waren ihm eigen. Die erste  Sprosse auf der Karriereleiter nahm er 1125, als er Markgraf der Lausitz wurde. Insgesamt gab es fünf Markgrafschaften, die aus der im 10. Jahrhundert geschaffenen Sächsischen Ostmark hervor gegangen waren: Die Marken Lausitz, Meißen, Merseburg und Zeitz sowie die Nordmark, zu der das Havelland nur noch auf dem Papier gehörte. Der dortige slawische Stamm der Heveller hatte 983 zu den Rebellen gehört, die im Sturm die westlichen Eroberer samt Geistlichkeit hinweg gefegt hatten.  Die Brandenburg auf der Havelinsel war bis ins zwölfte Jahrhundert Sitz des Stammesherrschers.
Indem nun Albrecht der Bär die Mark Lausitz zugesprochen bekam, standen in der weltlichen feudalen Hierarchie nur noch der Herzog von Sachsen und der König über ihm. Wie es aber scheint, wollte Albrecht der Bär noch über die Lausitz hinaus herrschen - die Erlangung der Nordmark (inklusive Havelland) war sein nächstes großes Ziel, womöglich wollte er auch auf der Karriereleiter noch weiter hinaus.
Einer der sich intensiv mit diesem sächsischen Feudalherren beschäftigt hat, ist der Geschichtswissenschaftler Lutz Partenheimer, wie sein Buch „Albrecht der Bär“ (Böhlau-Verlag/2001) belegt. Er forschte zu den Ereignissen vor, während und nach Machtübernahme des Askaniers, der erst 1150 durch Erbschaft ans märkische Ziel gelangte. Albrecht der Bär folgte auf Pribislaw-Heinrich.
Partenheimer gehört zur Historiker-Fraktion derer, die in dem 1127 an die Macht gekommenen slawischen Herren auf der Brandenburg im Ursprung einen Fürsten sehen.  Mit diesem soll Albrecht schon zwei, drei Jahre zuvor die Erbfolgeregelung getroffen haben, nach der Albrecht im Falle des Ablebens des Hevellers die Macht in dessen Reich erhalten sollte. Die andere Historiker-Fraktion sieht im Slawenherrscher einen König, dessen Titel sozusagen an der Brandenburg haftete. Das dortige Königtum wäre demnach keines von deutschen Gnaden gewesen.
Womöglich träumte sich Albrecht der Bär von der Mark Lausitz aus in den Rang eines vom Reich unabhängigen Königs. Das ist Spekulation. Fakt ist, dass der Slawe an der Havel bis zu seinem Tod (1150) unbehelligt regieren konnte. Indes ging Albrecht zunächst daran, die Angelegenheiten westlich des Havellands zu seinen Gunsten zu regeln.
Den Nordmark-Chef, Udo von Freckleben, ließ Albrecht 1130 ermorden. Ob er allen Ernstes glaubte, durch den Gewaltakt diese Markgrafschaft zu erlangen, ist ungewiss. Es kam jedenfalls anders. Wie auch in Partenheimers Buch geschildert, war Albrecht vor dem 1131 erfolgten Hoftag zu Lüttich noch Markgraf der Lausitz, danach wieder nur der Graf von Ballenstedt. Sehr wahrscheinlich hat ihm der König die Lausitz auf diesem Hoftag entzogen.
Albrecht der Bär arbeitete in der Folge fleißig an seinem Comeback. Die in Lüttich angestoßenen Entwicklungen spielten ihm in die Karten. Denn zwei der mächtigsten Männer der Welt wollten noch mächtiger werden.
König Lothar trieb es zur Kaiserkrone, die ihm aber der Papst in Rom auf den Kopf setzen müsste. Zu der Zeit war das Anaklet II. Dieser war einer von zwei Päpsten gleichzeitig. Sein Rivale hieß Innozenz II., der sich im französischen Exil befand und liebend gern nach Rom zurück wollte. Der Flüchtling hatte jede Menge einflussreiche Fürsprecher im Nordwesten des Kontinents, die genau wie er mit Lothar in Lüttich weilten. Der König schlug sich nun auf ihre Seite und versprach, Innozenz II. nach Rom zu bringen, wofür zum Dank die Kaiserkrone winkte. Der  Romzug begann 1132, am 4. Juni 1133 empfing der König die ihm in Aussicht gestellte Kaiserwürde. Lothar war ganz oben angekommen. Auf dem Weg dorthin hatte sich Albrecht der Bär als treuer Waffengefährte erwiesen. Und wie seinerzeit üblich, konnte man auf diese Weise die Gunst des Herren wiedererlangen.
Tatsächlich  wurde Albrecht 1134 erneut zum Markgrafen erhoben, diesmal aber zu dem der Nordmark. Besser hätte es nicht laufen können, wäre da nicht dieser Brandenburger Slawe namens Pribislaw-Heinrich und auch nicht jener  Konrad I. gewesen. Letzterer war bereits Markgraf von Meißen, als er 1136 auch noch die Lausitz empfing und zu einer territorialen Supermacht im Osten des Reichs aufstieg. Kurz zuvor, davon geht auch Historiker Lutz Partenheimer aus, soll der Slawe durch Kaiser Lothar den Königstitel erlangt haben. Wohl um Albrecht auszubremsen. Laut Partenheimer entzog der Kaiser durch die Erhebung des Heinrich-Pribislaw in den Rang eines Königs dessen slawisches Reich aus der Zuständigkeit des Markgrafen der Nordmark. Denkbar nun, dass erst jetzt die Idee in Albrecht wuchs, durch die vor über zehn Jahren verabredete Erbfolge zu einem König zu werden.
Egal wie der Heveller-Herrscher von der Brandenburg zu seinem Titel gekommen war, hatte er ihn letztlich sozusagen abgestreift. Eine mittelalterliche Quelle, das erst Ende des 12. Jahrhunderts entstandene Traktat des Heinrich von Antwerpen wird in der Regel heran gezogen, berichtet von diesem „Kronopfer“ genannten Verzicht. Vom Reich unabhängiger König konnte Albrecht deshalb nun nicht mehr werden - sehr wohl aber Markgraf von Brandenburg, sobald der Slawe tot war. Und das dauerte wie gesagt noch bis 1150. Da waren Lothar, Innozenz und der Hoftag von Lüttich längst nur noch ein Stück Weltgeschichte.