Die Notbetreuung war bereits schrittweise ausgedehnt worden. Bereits zum 1. Juni wurden wieder insgesamt 1.014 Kinder in den 15 Rathenower Kitas mit einer Kapazität von 1.030 Plätzen betreut. In städtischer Trägerschaft befinden sich sieben Kitas mit einer Kapazität von 689 Plätzen. Die zwei größten sind "Jenny Marx" (222 Kinder) und die Integrations-Kita "Olga Benario" (180). In den Kitas "Am Weinberg", "Kleine Philosophen" und "Neue Schleuse" werden jeweils maximal 80 Kinder betreut. Im Ortsteil Göttlin werden in der Kita "Spatzennest" bis zu 25 Kinder betreut und in der Kita "Mittendrin" in Semlin bis zu 22 Kinder.
In freier Trägerschaft befinden sich acht Kitas, darunter "Havelkinder" (65), "Zwergenland" (54) und "Kindermund" (34). Das IKW betreibt zwei Kitas: "Villa Kunterbunt" (50) und die Anfang 2020 im Lutherhaus eröffnete "Villa Wirbelwind" mit 33 Plätzen. Die Kitas "Regenbogen" (94) und "St. Maria" (60) werden durch die evangelische bzw. die katholische Gemeinde betrieben. Der AWO-Bezirksverband Potsdam betreibt die Kita "Seesternchen" mit bis zu 38 Kindern im Ortsteil Steckelsdorf.
Der Umbau des Gebäudes Jahnstraße 34 zum neuen Hortgebäude der Jahn-Grundschule ist abgeschlossen. Nach Bauabnahme kann der Betrieb zum neuen Schuljahr, ab Anfang August, aufgenommen werden. Im Bauausschuss am 16. Juni beschlossen die Abgeordneten die Auslegung des Bebauungsplans für das "Wohngebiet Falkenweg". Im ehemaligen Essilor-Gebäude soll eine neue Kita in privater Trägerschaft entstehen. Noch für dieses Jahr hofft die Stadt, dass die Betriebserlaubnis erteilt werden kann.
In den Horten der vier Grundschulen wurden zum 1. Juni bereits wieder 650 Kinder betreut. Die Kapazität beträgt insgesamt 707 Kinder: Friedrich Ludwig Jahn (204), Am Weinberg (224), Geschwister Scholl (160) und Otto Seeger (119).