Die wohl älteste Bockwindmühle Brandenburgs wird komplett rekonstruiert. Davon können sich Besucher am Pfingstmontag überzeugen. Der Förderverein lädt anlässlich des Deutschen Mühlentags am 21. Mai von 12.00 bis 17.00 Uhr auf den Mühlenberg ein. Architekt Günther Hasenberg und Ulrich Blümner, Chef der bauausführenden Zimmerei, führen Besucher in Gruppen über die Baustelle. Aufbau und Funktionsweise der Mühle werden fachkundig erklärt. Am Pfingstmontag wird es auf dem Mühlenberg nicht langweilig. Zusätzlich zu den Führungen wird Ponyreiten für die Kinder geboten, und mittelalterliche Klänge gibt es auch, für die Familie Zimmermann mit ihren Instrumenten sorgt. Kulinarisch werden die Gäste bestens versorgt. Kaffee, Kuchen, Mühlenbrot und Leckeres aus dem Hofladen Storchennest aus Damme lassen sich die Gäste wohl schmecken.
Jährlich findet der Deutsche Mühlentag am Pfingstmontag statt und möchte auf die technischen Baudenkmäler hinweisen, die oft zerfallen und gar verschwinden. Der Bammer Förderverein richtet seine Anstrengungen auf die Wiederherstellung seines Denkmals aus, auf dass es wie in alten Tagen funktionieren möge. Korn wird heute hochautomatisiert zu Mehl verarbeitet. Früher wurde es in Wind- und Wassermühlen  zwischen riesigen Mahlsteinen hergestellt. Wie genau Hausbaum, Balkenkreuz und Tragbaum zusammenarbeiten, die Mühle mit ihren Flügeln in den Wind gestellt wurde und was Steert, Königswelle, Kammräder und Stockwelle sind, erklären die Fördervereinsmitglieder gern.
Werden die Sanierungsarbeiten im Herbst dieses Jahres abgeschlossen, soll die Bockwindmühle sowohl Korn mahlen können als auch als Museum des Müllerhandwerks dienen. Die Sanierungen werden finanziell mit Mitteln aus dem EU-Leader-Programm, vom Amt Nennhausen und durch Spenden realisiert.