Wenn es Frühling wird im Naturpark Westhavelland, haben es Amphibien mitunter sehr schnell ganz eilig. Und dann sollte der Schutzzaun zwischen Hohennauen und Parey stehen. Die Naturwacht lässt sich auch 2021 nicht von der Amphibienwanderung überrumpeln.

Schon jetzt Eimer kontrollieren

Der Zaun entlang der Landstraße steht bereits. Sobald die ersten Auffang-Eimer eingegraben sind, müssen diese aber auch kontrolliert werden. Rangerin Sabine Clausner sieht nach, selbst wenn bei frostigen Temperaturen nicht mit Amphibien zu rechnen ist. Mitunter könnte ja doch ein Tier in einen der Eimer fallen.

Stöckchen für Mäuse, Käfer & Co

Damit Käfer und Mäuse sich wieder selbst befreien können, sollte in jedem Eimer ein Stöckchen stehen, an dem diese Tiere wieder hinaus krabbeln können. Frösche, Kröten und Molche, die hinein fallen, können dies nicht. Die Amphibien werden durch Zaunkontrolleure wie Sabine Clausner aus den Eimern genommen.

Artenbestimmung am Straßenrand

Die Rangerin bestimmt sodann die Art und zählt die Tiere dabei. Im Anschluss geht es auf die andere Straßenseite. Bislang gelangten zwei Moorfrösche, drei Wasserfrösche, sieben Knoblauchkröten und eine Erdkröte durch Menschenhand sicher hinüber.