Den Ort der Preisübergabe hatte sich Buchta selbst ausgesucht. Man traf sich auf dem Gelände der Fischerei von Wolfgang Schröder. Dort waren schon  einige prominente Gäste aus der Politik sowie internationales Fachpublikum in Schröders Kahn gestiegen, um sich vom Wasser aus durch Buchta das Projekt der Renaturierung erläutern zu lassen. Er beschäftigte sich schon lange vor Beginn der Planungsphase (ab 2005) und der praktischen Umsetzung (ab 2014) mit der Havelrenaturierung. "Als ich als zirka Zehnjähriger vor rund 45 Jahren mit meinem Opa auf der Havel angelte und ihn fragte, warum das Wasser immer so grün ist, kam ich erstmals mit dem Thema der Verschmutzung der Havel durch Industrieabwässer in Berührung. Und ich versprach ihm, seine Havel einmal wieder in einen naturnahen Zustand zu versetzen", so Rocco Buchta. Seit 1984 engagiert er sich  bereits für den Naturschutz im westlichen Havelland. Er leitet das Renaturierungsprojekt. Zuvor war er Leiter des 1998 eröffneten Naturparks Westhavelland.
"Der seit 1998 verliehene Preis wird an Ehrenamtler oder Profis für ihren herausragenden Einsatz und für Richtung weisende Leistungen vergeben", so Stiftungsvorsitzender Schmidt-Ruhe. "Das Gewässerrandstreifenprojekt des Naturschutzbunds Deutschland, mit finanzieller Unterstützung vom Bund und den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt, ist das größte Flussrenaturierungsprojekt Mitteleuropas", so Minister Vogelsänger in seiner Laudatio. "Die Vorbereitung und Umsetzung dieses Projekts, auf einer Gesamtlänge von 90 Flusskilometern und einer Fläche von 19.700 Hektar, erfordert Ausdauer. Rocco Buchta hat es verstanden, Flächeneigentümer, Nutzer, Behörden und alle Beteiligten von der Projektidee zu überzeugen, passende Konzepte zu entwickeln und Kompromisse zu finden."