Zu insgesamt drei Lieder tanzten Frauen des Fitnesssudios Family Fitness vor, alle tanzten nach und der Märkische Platz wurde in einen Wirbel aus Rosa und Rot getaucht.
Rot sind auch die Schuhe, die zur Aktion auf den Treppen des Kulturzentrums sichtbar aufgestellt wurden. Sie stehen symbolisch für 122 im Jahre 2018 getöteten Frauen. Sie wurden von ihren Partnern oder Expartnern getötet. Catrin Seeger vom Unabhängigen Frauenverein e.V. nannte einige Schicksale und berührte damit die Anwesenden. Als Gastrednerin trat Ursula Nonnemacher (Bündnis90/Die Grünen), Landeministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz. Sie sprach sich für den Erhalt, die Ausweitung und die Stärkung des Netzes der Frauenhäuser im Land als Schutzeinrichtungen und Beratungsstellen aus. "Ich freue mich heute hier so viele auch junge Frauen zu sehen. Viele Frauen sind noch von einem viel zu passiven Rollenbild geprägt. Es drängt sie an den Rand, das beginnt mit Mobbing und endet mit Hass und Hetze im Internet", so Nonnemacher. Sie möchte die Frauen, die Gewalt erfahren, Mut zusprechen, um sich zu wehren und sich aus ihrem gewalttätigen Umfeld zu lösen.