Der Verein in Bitterfeld unterstützt die Bevölkerung des Dorfes des westafrikanischen Staates bei der Erwirtschaftung eigener Einkommen. Dazu wird mit den Bewohnern ein Orangenbaumfeld angelegt. Davon hörte die Leiterin der Kita Spatzennest in Göttlin und Initiatorin des Projektes Halbe Sonnen und wollte sich spontan beteiligen.
Im September vergangenen Jahres begann sie auf dem Märkischen Platz mit dem symbolischen Verkauf von Orangenbäumen für eine Spende von jeweils fünf Euro. Bis Anfang März konnten so die Gelder für den Kauf von insgesamt 186 Orangenbäumen gesammelt werden. "In Kitty stehen jetzt somit 256 neue Orangenbäume", sagte Elke Dartsch stolz. "Zur Verbesserung der Wasserversorgung müssen nun noch zwei, drei Wasserbecken errichtet werden."
Nun möchte Elke Dartsch die Spender der Orangenbäume und die Rathenower über die Hilfsprojekte in der Region Gambias und das Leben in Kitty berichten. Sie schildert auch ihre ganz persönlichen Eindrücke während ihres Aufenthalts in einer ganz anderen Welt, als im reichen Mitteleuropa.
Der Verein Hand in Hand war von der Hilfe der Rathenower so beeindruckt, dass sie zu dem Vortrag am 3. Mai nach Rathenow kommen.
Hand in Hand unterhält Projekte zur Förderung der landwirtschaftlichen Eigenversorgung, vorzugsweise der ländlichen Bevölkerung in Afrika. Mit Spendengeldern wird der eigene Anbau von Nahrungs- und Nutzpflanzen unterstützt, Brunnen zur Wasserversorgung gebaut und Solarpanele zur Energieversorgung montiert.
Der Vortrag in der "Stadtgalerie" des Karl-Mertens-Kunstvereins findet am Mittwoch um 18.00 Uhr statt.