Die Initiative ging von der Rathenowerin Elke Dartsch aus. Zu den gepflanzten Gewächsen gehören auch Menteno (Tomate), Bakanjaatoo (Aubergine), Bambaroo (Kürbis) und Kaano (Peperoni), aber auch Orangenbäumchen. Diese stehen für die Hilfe des von Dartsch und anderen aus der Region unterstützten Bitterfelder Vereins "Hand in Hand". Dieser fördert in Gambia landwirtschaftliche und soziale Projekte zur Selbsthilfe. So wie die Gemeinschafts-Garten-Projekte in der Region Kitty. Mit Spenden aus dem Havelland konnten dort schon mehr als 300 Orangenbäumchen gepflanzt werden, zudem wurden einige Brunnen zur Wasserversorgung gebohrt.
Die "Hand-in-Hand" Vereinsvorsitzende Kerstin Gebhardt war zuletzt knapp ein Viertel Jahr lang in Gambia, bevor sie im April das Land verlassen musste und junge Pflanzen und Samen mitgebracht, von denen Elke Dartsch einige nach Rathenow brachte.
"Unsere Gartenmitarbeiter haben das Beet mit zusätzlicher Muttererde vorbereitet", so Optikpark-Geschäftsführerin Kathrin Fredrich, die beim Pflanzen selbst mit Hand anlegte. "Die auch exotischen Pflanzen im Gambia-Beet sind ein neuer kleiner Anziehungspunkt für unsere Besucher und bereichern so den Park um ein weiteres Projekt, das Aktivitäten von Rathenowern abbildet."
Auch interessierte Parkbesucher konnten sich einbringen und eigene, namentlich gekennzeichnete Erdnuss-Pflanzen sähen. "Die Erdnüsse entwickeln sich, ähnlich wie Bohnen bei uns, ganz gut. Schon nach zirka 14 Tagen wird sich das erste Grün der Pflanzen zeigen", so Elke Dartsch. "Wünschen wir uns, dass alle Pflanzen anwachsen und sich gut entwickeln."