Ein Mann schlug am späten Montagabend mit einem Gegenstand auf die Frontscheibe eines in der Dr.-Salvador-Allende-Straße parkenden Lkw. Ein Zeuge hatte das beobachtet und der Polizei gemeldet.
Vor Ort wurden die eintreffenden Beamten wurden sogleich vom 31-jährigen Lkw-Fahrer, ein polnischer Staatsbürger, empfangen. E gab an, das Fahrzeug in einer Parkbucht abgestellt zu haben, um dort zu übernachten. Ferner führte er aus, dass die Vorhänge des Führerhauses zugezogen waren und er Musik gehört hatte, als er ein lautes Geräusch vernahm. Daraufhin habe er bemerkt, dass mit einem Gegenstand auf die Frontscheibe einschlagen wurde.

Mutmaßlicher Täter fühlte sich beim Schlafen gestört

Laut Auskunft des Zeugen, der die Polizei verständigt hatte, war der mutmaßliche Täter in ein Auto eingestiegen, aber nicht losgefahren. Der Wagen parkte in der Nähe. In diesem konnten die Polizisten einen 39-jährigen syrischen Staatsbürger antreffen, der in einer ersten Befragung angab, sich durch laute Musik aus dem Lkw gestört gefühlt zu haben, da er selbst in seinem Auto habe schlafen wollen.

In psychiatrische Fachklinik gebracht

Da sich der Mann offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurden Rettungskräfte angefordert. Der 39-Jährige wurde anschließend in eine Fachklinik gebracht. Es wurde eine Anzeige wegen Nötigung in Verbindung mit Sachbeschädigung aufgenommen.