Drei Mal wurde die Polizei wegen eines Mannes gerufen, der am Dienstag, 30. März 2021, Unruhe in Rathenow verbreitete. Nach dem dritten Mal kam er in Polizeigewahrsam.

Erster Einsatz in Fehrbelliner Straße

Zunächst wurde die Polizei um 12.47 Uhr zu einem Lebensmittelgeschäft in die Fehrbelliner Straße gerufen. Wie es hieß hätte ein Kunde Waren umher geworfen und andere Leute bepöbelt. Wie sich für die Polizisten vor Ort herausstellte, hatte der Mann wohl zuvor Waren fallen lassen, ein strafbares Handeln konnte nicht festgestellt werden. Ihm wurde durch eine Verantwortliche des Marktes ein Hausverbot erteilt und die Polizisten konnten ihren Einsatz beenden.

Hausfriedensbruch gegen 14.00 Uhr

Kurz darauf, gegen 14.00 Uhr, wurde die Polizei erneut zu dem Lebensmittelgeschäft gerufen. Der Mann war erneut erschienen und würde nun gegen das zuvor ausgesprochene Hausverbot verstoßen und trotz Aufforderung den Markt nicht verlassen, wie es nun hieß. Die Beamten mussten ihn aus dem Geschäft führen und erklärten ihm, was ein Hausverbot bedeute. Sie nahmen eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs auf und erteilten dem 31-Jährigen einen Platzverweis, dem er auch nachkam.

Mit 3,18 Promille im Schnelltestzentrum

Um 15.15 Uhr wurde die Polizei dann in die Berliner Straße gerufen, da im dortigen Corona-Schnelltest-Zentrum ein Mann den Ablauf stören und die Räumlichkeiten nicht verlassen würde, wie es von dort hieß.  Es handelte sich wieder um den 31-Jährigen, der sich jedoch beim Eintreffen der Beamten bereits auf dem Gehweg der Berliner Straße aufhielt. Gegenüber den eintreffenden Beamten verhielt er sich unkooperativ. Während der polizeilichen Maßnahmen sollte er auch einen Alkoholtest über sich ergehen lassen.  Der Mann pustete sich auf 3,18 Promille.

Widerstand und Sachbeschädigung folgten

Er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam genommen. Hierbei leistete er im weiteren Verlauf erheblichen Widerstand gegenüber den Polizisten, von denen einer auch verletzt wurde, jedoch dienstfähig blieb, so dass auch eine Anzeige wegen Widerstands erstattet wurde. Im Polizeigewahrsam beschädigte der 31-Jährige eine Tür, weswegen nun auch wegen Sachbeschädigung gegen ihn ermittelt wird.