Buckow ist bei Pilgern und Touristen wegen der seiner Wallfahrtskirche und der Trappenschutzstation beliebt. Durch den Ausbau der Straßen- und Gehwege nach EU-Richtlinien in der Dorfstraße während der vergangenen Monaten wurde der kleine Ort bei Nennhausen nun jedoch weiter aufgewertet.

Einheitliches Ortsbild

Das findet auch Buckow Ortsvorsteher Rald Albrecht, der sich vor allem über das neue einheitliche Bild des Ortes freut, dass durch den Ausbau der Ein- bzw. Ausfahrten an den angrenzenden Grundstücken entstanden ist.
Kostenpunkt: ca. 35.200 Euro. Als Zuschuss vom Landkreis kamen davon 8.333 Euro, den Rest musste die Gemeinde Nennhausen, zu der Buckow gehört, selbst tragen.
Doch nicht nur die Straße- und Gehwege wurden gemacht. Auch die Bushaltestellen in beide Richtungen wurden angehoben und bieten nun einen barrierefreien Zugang.

Neues Problem nach dem Ausbau

Wie beim Straßenbau üblich haben dabei auch in Buckow mehrere Akteure zusammengewirkt. Die Gehwege standen unter der Aufsicht der Gemeinde, die Deckensanierung der Straße war Aufgabe des Landkreis, weil die Dorfstraße eine Durchfahrtund damit Kreisstraße ist.
Wie Ralf Albrecht hinzufügt, werde der Weg schon jetzt intensiv genutzt, dabei habe sich jedoch ein anderes Problem aufgetan: Weil die Straße so gut ausgebaut ist, halten sich viele Kraftfahrer nicht mehr an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h. Albrecht will das nun der Gemeindevertetung Nennhausen vortragen und versuchen, eine Reduktion auf 30 km/h durchzusetzen.