"40 Maschen anschlagen, das Muster ist beliebig egal zu stricken, und zwei Meter pro Schal", heißt es in der Anleitung des Strick-Clubs. Die zwei Meter langen Stücke werden im finalen Arbeitsschritt zusammengehäkelt. Gestrickt wird in der AWO-Begegnungsstätte Am Körgraben 1i., freitags von 11.00 bis 14.00 Uhr.  Es könne auch zu Hause gestrickt werden, so Gerlinde Frei, Leiterin der Einrichtung. Fertige Schals könnten dann in der Begegnungsstätte abgegeben werden. Wer selbst wenig Zeit oder Geschick zur Handarbeit hat, aber dennoch das Projekt unterstützen möchte, kann auch Wolle dort abgegeben, täglich von 10.00 bis 15.00 Uhr ist dies möglich. Je bunter der "Migrationsschal" wird, um so eher entspricht er dem Motto: "Wir sind für einander da", so ist das Projekt überschrieben. Die Vielfarbigkeit soll den multikulturellen Aspekt betonen.
"Bei dem Fest rund um das Kurfürstendenkmal wollen wir, dass alle den Schal festhalten und sich von ihm umkreisen lassen", lädt Frei zur Geburtstagsveranstaltung am 10. Dezember ein. Die einzelnen Enden des Schals sollen letztlich verkauft oder versteigert werden.