Offenbar hatte der Mann schon mehrfach den Hausfrieden gestört. Daher suchte sein Vermieter am späten Dienstag Abend (10. September) das Gespräch mit ihm. Dabei wurde der Afghane aggressiv. Zunächst streckte er mit  zwei Faustschlägen den 58-jährigen zu Boden. Dieser verließ daraufhin fluchtartig das Haus und alarmierte die Polizei. Laut Darstellung eines Sprechers der zuständigen Polizeidirektion West hätten derweil die 28-jährige Tochter des Vermieters und ein 22-jähriger eritreischer Mitbewohner versucht, den Afghanen zu beruhigen. Das misslang. Dieser griff gar nach einem Küchenmesser und stach auf die Frau ein, verletzte sie am Rücken und im Nacken. Wegen lauter Schreie eilten zwei Nachbarn zur Hilfe. Gemeinsam überwältigten sie den Mann und konnten ihn bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.
Mittlerweile befindet sich der Afghane auf Anordnung der Staatsanwaltschaft im Maßregelvollzug einer Klinik in Brandenburg/Havel. Die junge Frau wurde mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, wo sie notoperiert werden musste, so ein Polizeisprecher.