Rund 71 Tonnen Betonstahl sind in der neuen Brücke verbaut, die bei Rübehorst im Amt Rhinow die Dosse quert. Schon seit Dezember genutzt, erfolgte am Donnerstag die feierliche Freigabe für den Verkehr. Das 1984 geschaffene Provisorium gehört nunmehr der Geschichte an.

Rhinow

Auch militärisch genutztes Provisorium

Die damals geschaffene und auch militärisch genutzte „Pionierbrücke“ über die Dosse hielt weit länger als die erwarteten zwei Jahrzehnte. Noch Mitte der 2000er Jahre schien sie ihren Dienst weiter verrichten zu können.  Was sich für die Gemeinde Großderschau als Trugschluss erwies. 2006 stand fest, dass eine Sanierung nicht in Frage kommt.

Lange für das Projekt gespart

Ein Neubau wurde notwendig, auf den die 500-Einwohner-Gemeinde lange sparen und dabei auf andere teils wichtige Vorhaben verzichten musste. Der Eigenanteil von etwa 500.000 Euro speiste sich aus dem Haushalt der Gemeinde und aus dem Investitionsfonds des Amtes Rhinow. Der Löwenanteil stammt aus  LEADER-Mitteln. Insgesamt hat die Dosse-Brücke rund zwei Millionen Euro gekostet. Baubeginn war Anfang 2020.