Der Bundesdurchschnitt bei der Sieben-Tage-Inzidenz beläuft sich am Dienstag, 9. November 2021, auf 213,7 (am Vortag 201,1). Um mehr als doppelte höher liegt der Wert im Norden von Sachsen-Anhalt. Aus dem Landkreis Salzwedel wird eine Inzidenz von 460,8 gemeldet. Das ist der mit Abstand höchste Wert in Sachsen-Anhalt. Allerdings blieb der Wert in Salzwedel binnen eines Tages unverändert.

Saalekreis und Burgenlandkreis jetzt über 300

Ferner liegen die Landkreise Wittenberg (256,1), Anhalt-Bitterfeld (244,9), Burgenlandkreis (309,7), Salzlandkreis (232,1), Saalekreis (305,3) sowie die Stadt Dessau-Roßlau (259,6) über dem Bundesdurchschnitt. Die landesweit niedrigste Inzidenz von 72,1 zeigt das Online-Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) für den Landkreis Börde an. Dort lag der Wert am Montag bei 73,3.

Steigende Inzidenz im Jerichower Land, Stendal meldet gesunkenen Wert

Im Jerichower Land belief sich die Inzidenz zu Wochenbeginn auf 172,3. Sie stieg auf aktuell 176,7. Im anderen havelländischen Nachbarlandkreis Stendal sank der Wert binnen eines Tages von 150,2 auf 145,7. Weiterhin ist in Stendal kein Intensivbett durch einen Corona-Patienten belegt.

In Halle (Saale) sind 15 Intensivbetten durch Corona-Patienten belegt

In den anderen Stadt- und Landkreisen sind es zwischen ein und 15 Patienten, die intensivmedizinisch versorgt werden müssen. Die höchste Zahl wird für Halle (Saale) vermeldet. Im Jerichower Land sind es aktuell, Stand: 7.15 Uhr, drei Covid-19-Patienten. Für Salzwedel und den Landkreis Börde wird jeweils ein Patient vermeldet.
Täglich mehrfach aktualisierte Zahlen für Sachsen-Anhalt und die Stadt- und Landkreise liefert das DIVI-Intensivbettenregister. Im gesamten Bundesland sind momentan 7,7 Prozent der Intensivbetten durch Covid-19-Patienten belegt. Am frühen Montag waren es 7,9 Prozent.
Informationen zu Corona und den Folgen in Deutschland, Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.