Nach Fund einer flugunfähigen Graugans an der Havel in der Nähe von Hohennauen (westliches Havelland) wurde diese positiv auf die Geflügelpest (umgangssprachlich auch Vogelgrippe) getestet. Durch Amtstierärztin Dörte Wernecke erfolgte sodann eine Aufstallanordnung für bestimmte Bereiche des Landkreises Havelland, die am 15. April wieder zurück genommen werden konnte.

Tote Graugans am Stadtsee in Stendal

Indessen wurde am 13. April am Stadtsee in Stendal eine verendete Graugans aufgefunden, bei deren Untersuchung im Landesamt für Verbraucherschutz in Stendal das Influenza-A-Virus mit dem anzeigepflichtigen Subtyp H5 diagnostiziert worden sei, wie online seitens des Landkreises Stendal heißt.

Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet

Um die Fundstelle wurde am 15. April ein Sperrbezirk mit einem Radius von etwa 1 Kilometer errichtet. Der Sperrbezirk umfasst einen Großteil der Kernstadt der Hansestadt Stendal. Darüber hinaus besteht nun im 3-Kilometer-Radius um den Fundort ein Beobachtungsgebiet. Eine der angeordneten Maßnahmen besagt, dass Geflügel und andere Vögel  - im Sperrbezirk für die Dauer von 21 Tagen, in dem Beobachtungsgebiet für die Dauer von 15 Tagen - nicht aus einem Bestand verbracht werden dürfen.
Derweil bleibt für den gesamten Landkreis Stendal die Aufstallpflicht für sämtliches gehaltene Geflügel in Kraft. Diese Verfügung wurde am 17. Dezember 2020 angeordnet.
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