Hartmut Rubach, langjähriger  Chef des SPD-Ortsvereins Rathenow-Westhavelland, hat Abschied genommen vom Parteivorsitz. Bei den turnusmäßigen  Neuwahlen am vorigen Samstag kandidierte er nicht mehr.

Grüße von Dietmar Woidke

„Die 16 Jahre als Ortsvorsitzender, und davor schon ein paar Jahre als Stellvertreter meines Vorgängers Manfred Lenz, waren eine interessante und bewegende Zeit. Aber es ist auch Zeit, mal Jüngere ran zu lassen“, so Rubach. Am Veranstaltungsort, dem Havelrestaurant Schwedendamm, erreichten den Genossen Grußbotschaften von Landespolitikern, wie von Landes-SPD-Chef Dietmar Woidke, die per Video auf einer Leinwand zu sehen waren. Recht emotional wurde es, als Rubach Worte an seine Gattin Marcella richtete: „Ohne meine Frau wäre mein langjähriger ehrenamtlicher Einsatz so nicht möglich gewesen“, sagte er und umarmte sie.

Parteimitglied seit drei Jahrzehnten

„Du bist ein Urgestein der Sozialdemokratie in Rathenow“, lobte Erik Stohn, seit 2017 Generalsekretär der Landespartei.
Tatsächlich war Hartmut Rubach 1990, also vor genau drei Jahrzehnten, in die SPD eingetreten und seither in der Kommunalpolitik aktiv. „Du hinterlässt große Fußstapfen“, so Dennis Granzow, einer der beiden Nachfolger. Denn der SPD-Ortsverein setzt nunmehr auf eine Doppelspitze. Diese besteht aus Katrin Großmann und Dennis Granzow.