Bahnitz im Naturpark Westhavelland bleibt sich treu in der Vorweihnachtszeit.  Alle Jahre wieder, so auch im Corona-Advent, steht dort eine Krippe in zentraler Dorflage.
Wegen ihrer etwa lebensgroßen Figuren handelt es sich sehr wahrscheinlich um die größte Krippe der Region - in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer der kleinsten Kirchen Deutschlands.

Krippe ansehen zwischen 5 und 22 Uhr

Sich die Krippe ansehen zu wollen, ist ab Mittwoch kein „triftiger Grund“ zum sich Bewegen durch den öffentlichen Raum. Wer aber körperlich aktiv zwischen 5 und 22 Uhr Fahrrad fährt, joggt oder spaziert, käme in Bahnitz wohl zwangsläufig an der Krippe vorbei. Denn „die Ausübung von Sport allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts sowie die Bewegung an der frischen Luft“ sind ein triftiger Grund, wie die Potsdamer Staatskanzlei auf www.brandenburg.de informiert.

18 triftige Gründe formuliert

18 solcher Gründe sind dort aufgelistet. Ferner heißt es dort über die Ausgangsbeschränkungen: „In der Zeit von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr des Folgetages sind Betretungen des öffentlichen Raumes nur in den Fällen der aufgelisteten triftigen Gründe Nummer 1 bis 11 sowie in weiteren vergleichbar gewichtigen Ausnahmefällen zulässig.“
Da  Individualsport  und Spazieren unter Grund 14 fallen, ist dafür also um 22 Uhr definitiv Zapfenstreich. Ab 5 Uhr kann es wieder zur Bewegung an die frische Luft gehen.

Krippe bleibt auch bis ins neue Jahr

Sonnenaufgang ist derzeit etwa drei Stunden später. Dann ist auch die ansonsten nicht beleuchtete Krippe in Bahnitz wieder in ausreichend Tageslicht gehüllt. Sie bleibt sicher bis zum Dreikönigstag (6. Januar) aufgebaut. Zunächst bis 10. Januar gelten derweil die Ausgangsbeschränkungen in Brandenburg und alle anderen Verordnungen im Zuge des harten Corona-Lockdowns.

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