Die Wintersonnenwende im Görner Grafenstall inspirierte den Weihnachtsmann. Der stellvertretende Vorsitzende des gastgebenden Kulturfördervereins Mark Brandenburg, Unternehmer Michael Schönberg, wies am 21. Dezember auf die Zeitspanne eines Jahres hin, bis sich möglicherweise eine Prophezeihung erfüllt.
Der Premnitzer überraschte mit fundierter Kenntnis über das, was dem Kalender der Maya zu entnehmen sein soll. Dieses mittelamerikanische Volk glaubte vor vielen Jahrhunderten, dass am 21. Dezember 2012 ein Zyklus endet, bevor ein neuer beginnt. Das Thema bewegt Millionen Menschen, vorrangig in westlichen Industrienationen.
Die Ansichten darüber, was zur Wintersonnenwende 2012 geschieht oder nicht, gehen weit auseinander. Unter anderem meinen die einen, die Welt gehe unter, andere glauben, die Maya-Götter oder andere Außerirdische würden sich der Menschheit offenbaren. Indes vertritt Schönberg die Ansicht, dass es nicht zu Ende gehen werde. Doch hätten viele Dinge im Jahr 2011 gezeigt, wie endlich das Leben ist. Dabei hatte er wohl auch die Flutkatastrophe in Japan vor Augen, der im März tausende Menschen zum Opfer fielen. Bekanntlich musste in der Folge erst der Reaktor von Fukushima explodieren, ehe die Bundeskanzlerin den Wiedereinstieg in den Ausstieg aus der Kernkraft proklamierte. Noch wenige Monate zuvor galt sie vielen als Atomkanzlerin.
Angeblich soll das Jahr 2012 einen noch dramatischeren Bewusstseinswandel der Menschheit herbeiführen. Offenbar glaubt auch Weihnachtsmann Schönberg an einen Wandel. Er plädierte für eine bewusstere Lebensweise und ermunterte seine Zeitgenossen, individuell dafür Sorge zu tragen, dass es besser werde. Michael Schönberg geht mit leuchtendem Beispiel voran. Als sozial und kulturell engagierter Mann hat der Träger des Brandenburgischen Verdienstordens längst nicht nur das Wohlergehen seiner Firma, der Havelländischen Zinkdruckguss GmbH, im Kopf.
Michael Schönberg als Weihnachtsmann.