83 Weihnachtskrippen aus aller Welt erzählen  ab Samstag, 28. November, in einer Ausstellung in der  in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche die Geschichte der Geburt Jesus Christus durch widrige Umstände. In einem Stall, wo die Mutter das Neugeborene in eine Futterkrippe ablegen musste, weil sonst nirgendwo Platz war. Dazu all die sonderbaren Umstände bei der Geburt.

Krippen fast überall auf der Welt

Die Hirten kamen, um das Kind zu sehen, die Heiligen drei Könige kamen, um das Kind zu beschenken, der helle Stern am Himmel, der gerade über Bethlehem deutlich leuchtete – all das waren Zeichen, die die Mutter tief in ihrem Herz bewegten. Und dennoch ist dieses kleine verletzliche Kind zum Heilsbringer für die Menschen geworden.
Überall, wo auf der Erde Christen leben, werden deshalb Weihnachtskrippen angefertigt. Es gibt kostbare Krippen aus Rosenthaler Porzellan oder aus Perlmutt, aus Holz und aus Keramik. Manche Menschen schnitzen dabei die Gesichter ihrer Menschen in ihrem Lande nach.

Häuptlinge statt Hirten

Die Afrikaner haben die Hirten wie ihre Stammeshäuptlinge dargestellt und der Ochse und den Esel durch die Tiere aus ihrem Umfeld ersetzt. In China werden in die Krippenfiguren natürlich asiatische Gesichter gezeigt.
Alles das weist auf die Vielfalt der Menschen auf der Erde hin und jeder Künstler gibt auch immer ein bisschen von sich und seiner Umgebung in die kleinen Kunstwerke.

Ausstellungseröffnung mit Musik

Am Vortag des 1. Advents wird die Ausstellung mit unterschiedlichsten Weihnachtskrippen in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche um 14 Uhr eröffnet.  Musikalisch umrahmt wird die Weihnachtskrippenandacht mit Pfarrer Andreas Buchholz von Hans-Martin Ermisch und Magdalena Buchholz. Im Anschluss ist die Ausstellung montags bis freitags von 10-16 Uhr und samstags und sonntags sowie an den Feiertagen von 14-15 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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