Das nächste Weinfest in Coronazeiten steht an. Veranstalter Manfred Rücker kündigt das Innenstadt-Event für den 23. und 24. Oktober 2021 an. Daran gekoppelt ist ein verkaufsoffener Sonntag in der City.  Kernzone des Festgeschehens ist der Märkische Platz. Wer jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr mitfeiern und dabei Wein trinken will, muss die 3G-Regel  beachten.
Das Weinfest-Areal auf dem Märkischen Platz wird drei Zugänge haben, an denen Besucher nachweisen müssen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Das von dort nächstgelegene Schnelltestzentrum befindet sich in der Berliner Straße 3. Tests kosten pro Person 10 Euro. Geöffnet ist auch samstags und sonntags von 10.00 bis 12.00 Uhr.

Wieder kein Bacchus mit 60-Liter-Fass

Wie schon im Corona-Oktober 2020 zieht kein Bacchus (alias Andreas Przibilla) durch die Straßen. Vor Corona konnte er noch Gratiswein aus einem mobilen 60-Liter-Fass ausschenken, wobei sich oft Menschentrauben bildeten. Diese darf es auch 2021 nicht geben. Daher wird sich auf dem Märkischen Platz erneut keine Bühne befinden. Das Festareal wird mit Hintergrundmusik beschallt.
Freunde des Weins kommen indessen sicher nicht zu kurz. Laut Veranstalter sind am 23. und 24. Oktober 2021 verschiedene Weine aus Rheinhessen und Werder/Havel vertreten. Der Rotary-Club Havelland betreibt zudem einen eigenen Weinstand. Auf dem August-Bebel-Platz wird es eine Hüpfburg für Kinder geben. Vor der Volksbank stellt das Premnitzer Ford-Autohaus H&H neueste Fahrzeuge aus.

Nur noch zehn Wochen bis Weihnachten

Am Samstag, 23. Oktober, sind ohnehin die Geschäfte regulär geöffnet. Am 24. Oktober ist verkaufsoffener Sonntag (13.00 bis 18.00 Uhr). Einige Geschäfte locken mit Rabatten extra zum Weinfest. Obgleich an Heiligabend lediglich ein paar Produkte im Lebensmittelhandel erinnern, beginnt aber nun bereits das Weihnachtsgeschäft 2021. Bis zum Fest sind es nur noch zehn Wochen!
Wie Einzelhändlerin Petra Sandbrink betont, im Ehrenamt gehört sie dem Präsidium des Handelsverbands Berlin-Brandenburg an, seien die Geschäftsinhhaber sehr froh, dass es diesmal wohl zu keinen Corona-Schließungen kommt. Im Vorjahr endete das analoge Weihnachtsgeschäft mitten im Adent. All jene Geschäfte, die keine Waren des täglichen Bedarfs anbieten, mussten ab 16. Dezember 2020 schließen.