Dem Journalisten und Buchautor ist es im Wesentlichen zu verdanken, dass sich die Görner dieses kleinen Kapitels Weltliteratur bewusst wurden, in dem ihr havelländisches Dorf und die Bredows verewigt sind. Vor drei Jahren ließ die Gemeinde auf dem Platz vor der Festscheune für Fontane ein Denkmal setzen. Werner Bader kümmerte sich um Sponsoren, mit deren Unterstützung das Denkmal finanziert werden konnte.
Das Areal vor der Festscheune wird seither Fontaneplatz genannt. Noch handelt es sich eher um eine Freifläche mit Bronzebüste, die dem Anspruch eines Denkmalplatzes in keiner Weise nicht genügt. Zwar kann die Festscheune, in die in den letzten Jahren erhebliche Mittel investiert wurden, öffentlich genutzt werden. Für die Gestaltung der Außenanlagen reichte das Geld bislang aber nicht. Eine Verschönerung ist nun möglich.
Bereits im vorigen Jahr bewilligte die Gemeindevertretung von Kleßen-Görne 10.000 Euro für vorbereitende Arbeiten und der Erstellung eines Gestaltungskonzeptes für einen Fontanepark, einschließlich Festscheunengelände. Der Entwurf dieses Gestaltungskonzepts wurde nun durch die Abgeordneten auf ihrer Sitzung am Mittwochabend zum Beschluss erhoben. Auf dieser Grundlage kann nun die Planung erfolgen, für die im diesjährigen Gemeindehaushalt nochmals 10.000 Euro eingestellt wurden.
Das vorliegende Konzept sieht unter anderem vor, den Platz zu begrünen. Der Bereich um das Fontanedenkmal soll befestigt und mit einer mosaikförmigen Pflasterung aufgewertet werden. Auf der rechten Seite des Platzes sieht das Gestaltungskonzept die Anpflanzung von Japanischen Zierkirschbäumen vor. Im Bereich der Festscheune soll eine Hainbuchenhecke gepflanzt werden. Spielgeräte, ein Sitzwürfel aus Granit mit Holzauflage und eine Feuerschale sind auch vorgesehen.
Fontane in Görne.