Mit Beginn der Herbstferien am kommenden Montag (12. Oktober) wird die Bundesstraße 198 am Verkehrsknoten Ziethener Kreuz für zwei Wochen voll gesperrt. In dieser Zeit sollen die Bauarbeiten an der Kreuzung abgeschlossen werden. Ab 24. Oktober soll der Verkehr von und zur Autobahn wieder frei fließen.

Umleitung wie 2018 über Britz ausgeschildert

Von der Sperrung nicht betroffen ist die Strecke Angermünde – Eberswalde. Dieser Verkehr wird weiterhin ampelgeregelt an der Baustelle vorbeigeführt. Über die L 200 Richtung Eberswalde ist auch die offizielle Umleitung ausgeschildert. Sie führt wie 2017/2018, als die Bundesstraße für den dreistreifigen Ausbau 15 Monate gesperrt war, über Chorin, Britz zur A 11 an der Anschlussstelle Chorin.

Weiträumige Ausweichstrecken empfohlen

Der zuständige Landesbetrieb Straßenwesen bittet Verkehrsteilnehmer, sich auf die geänderten Verkehrsverhältnisse einzustellen. Auf der Umfahrung und Umleitung rechnet der Betrieb mit längeren Wartezeiten insbesondere zu den Spitzen im Berufsverkehr. Kraftfahrern aus dem Raum Schwedt wird empfohlen, über die B166 und das Autobahnkreuz Uckermark Richtung Berlin zu fahren, beziehungsweise über die B158 und Bad Freienwalde.

Superstau nach Unfall auf der A 11

Der Umleitungsverkehr der Autobahn A 11, der in der Vergangenheit immer wieder zu großen Staus an der Baustellenampel am Ziethener Kreuz führte, könnte die Situation während der Vollsperrung noch zuspitzen. Das war zum Beispiel vergangenen Montag der Fall, als die Autobahn an der Baustelle zwischen Pfingstberg und Joachimsthal nach einem Unfall komplett gesperrt wurde. Der umgeleitete Verkehr staute sich daraufhin auf der B 198 vom Ziethener Kreuz bis zur Tankstelle in Angermünde. Wenn das während der Vollsperrung der B 198 eintritt, dürfte auch das letzte Nadelöhr Richtung Eberswalde verstopfen.