Für die Eltern, deren Kinder  aktuell nicht die Kindertagesstätten der Stadt Schwedt besuchen können, ist die Entscheidung, dass die Gebühren entfallen, schon zuvor getroffen worden. Einen gesonderten Antrag müssen die Eltern nicht stellen.
Gegenwärtig befinden sich 43 Kinder in der Kita-Notbetreung. Die Stadt rechnet mit weiteren zehn Kindern, die nach Einführung der Ein-Elternteil-Regelung für bestimmte systemrelevante Berufe zur Notbetreuung angemeldet werden.
Die Kontrollen des Stadtordnungsdienstes zur Einhaltung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus finden täglich statt, sagt Stadtsprecherin Corina Müller. Von 9 bis 18 Uhr sind dazu drei Streifen im gesamten Stadtgebiet und in den Ortsteilen Schwedts unterwegs. "Seit Dienstag wird auch der Wochenmarkt auf dem Platz der Befreiung verstärkt in die Kontrollen mit einbezogen, um die Einhaltung des gebotenen Mindestabstandes zu überprüfen", sagt Müller. Bisher konnte dabei festgestellt werden, dass sich die Schwedterinnen und Schwedter vorbildlich verhalten. Die restriktiven Bestimmungen der Rechtsverordnung werden weitestgehend beachtet.