Die Eingemeindung von Dörfern aus dem Amt Oder-Welse ist eines der Hauptthemen der nächsten Stadtverordnetenversammlung. Das Schwedter Stadtparlament tritt dazu am Mittwoch zur letzten Sitzung in diesem Jahr zusammen. Auf der Tagesordnung stehen über 30 Punkte, unter anderem der Haushaltsplan für 2021, Beschlüsse über eine neue Wehrführung und mehrere Bauvorhaben an Schulen, Straßen und Sportanlagen. Sechs Beschlüsse betreffen die Eingemeindungen.

Sechs Beschlüsse zu Eingemeindungen

Dabei geht es um die Übernahme von Amtspersonal im Zusammenhang mit der Eingemeindung Schönebergs ab 2021. Für die geplanten Eingemeindungen von Berkholz-Meyenburg und Passow liegen die Eingemeindungsverträge vor, ein Verzicht auf die Übernahme der Passower Sparkassenfiliale der Sparkasse Uckermark sowie die Angebote der Stadt zur Vermögensauseinandersetzung für Passow und Berkholz-Meyenburg.

Amtsgebäude soll Verwaltungssitz bleiben

Neu ist, dass sich der Bürgermeister auch für Landin und Pinnow ein Verhandlungsmandat einholt. Mark Landin hatte am Montag bereits beschlossen, ebenfalls das Verfahren zur Eingemeindung nach Schwedt einzuleiten. Damit könnten sogar vier der fünf Gemeinden des Amtes nach Schwedt wechseln. Pinnow will die Stadt ebenfalls ein Angebot zur Eingemeindung oder Mitverwaltung unterbreiten. Schwedt bietet an, im Amtsgebäude in Pinnow eine Nebenstelle der Stadtverwaltung für den ländlichen Raum einzurichten und den Bauhof als Standort ebenfalls zu erhalten.