Nach nur sechs Monaten Bauzeit steht der neue Aldi in Schwedt. Der Discounter öffnet Donnerstag nächster Woche früh um 7 Uhr seinen neuen Markt am Oder-Center. Der drei Millionen Euro teure Bau mit 80 neuen Parkplätzen wird überpünktlich fertig. Zum Richtfest hatte der Bauherr eine Eröffnung Anfang November in Aussicht gestellt.

Keine Eröffnungsfeier wegen Corona

Eine geplante Party zur Eröffnung hat Aldi coronabedingt wieder abgesagt. Dafür hat sich der Markt aber einen prominenten Gast als Kassierer der ersten Stunde eingeladen. Bürgermeister Jürgen Polzehl hat zugesagt, ab 7.15 Uhr eine halbe Stunde lang die Einkäufe der Kunden abzukassieren. Den Umsatz, den er dabei für Aldi macht, will der Markt anschließend aufstocken und die Summe an das Schwedter Kinder- und Jugendtheater „Stolperdraht“ spenden.

Alter Aldi wird abgerissen

Aldis neuer Bau am Oder-Center ersetzt einen alten Markt, der gerade einmal 13 Jahre steht. Sobald Aldi in den neuen Markt umgezogen ist, beginnt der Abriss des alten. Der macht wieder parkenden Autos von Oder-Center-Kunden Platz. Die Gründe für den Ersatzneubau nach nur 13 Jahren beantwortet Aldi mit seiner Werbung für den neuen Markt. Der sei größer, heller und frischer als der alte. Aldi hat von 800 auf mehr als 1200 Quadratmeter Verkaufsfläche erweitert und damit mehr Platz für frische Angebote. Das neue Filialkonzept „Aniko“ sorgt zudem für eine hellere, großzügigere Einkaufsatmosphäre. Die Enge soll aber nicht nur im Markt weichen. Die beschränkten Platzverhältnisse vor und neben dem alten Markt tauscht Aldi ein gegen viel Platz und eine komfortable Eingangssituation am neuen Standort, der nur einen Steinwurf vom alten entfernt liegt.

Photovoltaikanlage auf dem Dach

Den eigentlichen Clou des Neubaus jedoch sieht der Kunde gar nicht. Aldi stattet seine neuen Filialen mit einem modernen Licht-, Farb- und Energiekonzept aus. Auf dem großen Dach sorgt eine Photovoltaikanlage für den Strombedarf, eine Wärmerückgewinnungsanlage mit Betonkernaktivierung kühlt und beheizt das Gebäude. Der neue Aldi-Markt kommt nach eigenen Angaben ohne fossile Brennstoffe aus.