Das ist Maßarbeit: Wenn der Drei-Tonnen-Koloss am Kran hängt, wirkt er federleicht. Ein bisschen wackelt er trotzdem im Wind. Während die Techniker den Einsatz vorbereiten, liegt die neue Treppe, die zur Spaßrutsche führt, noch auf dem Rasen vor dem Freizeitbad Aquarium in Schwedt. Dort wirkt sie ein wenig wie moderne Kunst. Doch ist sie ein banales, wenn auch nicht gerade leichtes, Mittel zum Zweck.
Experten von zwei Fachfirmen haben die neue Treppe erfolgreich im Rutschenturm verankert. Das Projekt erforderte viel Fingerspitzengefühl – nicht nur vom Kranfahrer, sondern auch von den Helfern, die ihn einwiesen und schließlich auch zur Hand gingen.

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Rangierzone von drei Zentimetern im Rutschenturm

Die Rangierzone im Rondell des Rutschenturms betrug lediglich drei Zentimeter. Noch in der gleichen Woche erhielt der Turm wieder seinen Deckel. Die Treppe zur Rutsche ist ein wichtiger Meilenstein im Neubauprojekt. Pünktlich zu Beginn der Herbstferien soll die digitale Röhre mit steuerbaren Licht- und Soundeffekten in Betrieb gehen. Der neue Spaßfaktor soll das Aquarium nicht nur für Besucher aus der Stadt Schwedt attraktiv und zu einem Anziehungspunkt machen, sondern auch in die Region der gesamten Uckermark und darüber hinaus ausstrahlen.