Ein größeres Museum, das auch die spannende Nachkriegs- und DDR-Geschichte der Stadt zeigen kann und ausreichend Platz für Vorträge und Sonderausstellungen hätte, wünschen sich viele Geschichtsinteressierte. Doch selbst Erweiterungsversuche in die Nebengebäude der Jüdenstraße scheiterten bislang am fehlenden Geld. Auch die Nachrüstung eines vorgeschriebenen Fahrstuhls, für den bei der Sanierung 1997 das Geld ausging, dauerte bis 2011.
Mit einer Förderung würde der Traum von einem größeren Stadtmuseum in den Bereich des Möglichen rücken. Findet die Stadt in der Nähe des Ritualbades einen Platz, könnten beide Museumsteile gleichzeitig betreut und geöffnet werden. Auf die genauen Pläne darf man gespannt sein.