Land unter hieß es am Sonntagnachmittag an der Rudolf-Breitscheid-Straße in Schwedt. Dort war vor den Wohnblöcken 13 bis 16 eine alte Rohrleistung geborsten. Die Bewohner in den Blöcken mussten dann am Montagmorgen zunächst ganz ohne Wasser auskommen.
„Wir hatten am Sonntag gleich zwei Schäden. Auch in Vierraden hatte es einen Rohrbruch gegeben“, sagte Jens Arnold, Vorsteher des Zweckverbands Ostuckermärkische Wasserversorgung und Abwasserbehandlung (Zowa). Während es in Schwedt an der Breitscheid-Straße gelang, die Leitung mit einem geringeren Druck weiter zu betreiben, blieb in Vierraden das Wasser komplett weg. Daher hätte sich das Team entschieden, zunächst den Schaden in Vierraden zu beheben.

Bautrupp rückt Montag um 7 Uhr an

Am Montagmorgen um 7 Uhr rückte der Bautrupp dann an der Breitscheidstraße an. Schnell war der Schaden behoben. Allerdings mussten die Anwohner in dieser Zeit komplett auf fließend Wasser verzichten. „Erstaunlich, dass wir in dieser Zeit nicht eine Beschwerde bekommen haben“, sagte Arnold. Offenbar hätten sich die Bewohner der betroffenen Blöcke zwar vergewissert, dass der Schaden behoben wird, aber dafür nicht extra beim Zowa angerufen. Arnold kommentierte: „Es ist schön, wenn man solch verständnisvolle Kunden hat.“
Gegen 11 Uhr am Montagvormittag war der Schaden dann behoben und das Wasser in den Wohnungen der betroffenen Blöcke lief wieder. Abschließend sagte Arnold: „Wir hatten in dem Bereich jetzt häufiger Rohrbrüche.“ Die Leitungen seien aus Stahl und 50 bis 60 Jahre in der Erde. Da ermüde das Material und roste auch durch. Entsprechend werde der Zowa in der nächsten Zeit die Rohre dort austauschen. Das Programm der Erneuerung laufe kontinuierlich, aber vor allem an den Schwerpunkten, an denen es besonders viele Probleme mit den Leitungen gebe.