Grüne Wiesen, eine außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt und der einzige Auennationalpark Deutschlands, all diese künstlerischen Inspirationen bietet der Nationalpark Unteres Odertal. Im Rahmen des 53. Internationalen Zeichenwettbewerbes werden am 16. September die Preisträger in den Uckermärkischen Bühnen Schwedt geehrt. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Nationalpark Unteres Odertal wurde zur Feier des Jubiläums in diesem Jahr ein Sonderwettbewerb in Zusammenhang mit dem Internationalen Zeichenwettbewerb ausgerufen.

Kinder und Jugendliche zeichnen und basteln zur Wildnis des Nationalparks

Aufgrund seiner Kontinuität und Tradition zählt der Internationale Zeichenwettbewerb zu den bedeutendsten Mal- und Zeichenwettbewerben in Deutschland und Europa. In Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Unteres Odertal wird dieses Jahr im Rahmen des Sonderwettbewerbs ein weiterer Preis vergeben. Kinder und Jugendliche sollen die Wildnis des Nationalparks künstlerisch auf ihre eigenen Art und Weise umsetzen.

931 eingereichte Kunstwerke

Bis zum 1. Juli konnten die Teilnehmer im Alter von vier bis 20 Jahren ihre Kunstwerke einreichen. Die Jury kürte unter den 931 eingereichten Werken aus insgesamt 13 Ländern der Welt die Gewinner und traf eine Auswahl für die Ausstellung. Die Ehrung der Preisträger findet am 16. September ab 16 Uhr in Zusammenhang mit der feierlichen Ausstellungseröffnungsfeier in den Uckermärkischen Bühnen statt.

Nationalpark und Kunst

Über den Nationalpark-Sonderpreis dürfen sich Paula Emilia Lange aus Neuruppin, Philippa Baumann aus Potsdam und Maja Müller aus Königs Wusterhausen freuen. Sie werden gemeinsam mit den Preisträgern des Internationalen Zeichenwettbewerbes an einem Kunstworkshop teilnehmen. In diesem werden die Gewinner auf ganz unterschiedliche Art und Weise an das Thema „Nationalpark und Kunst“ herangeführt. Zum Sammeln von Inspirationen können die Kinder und Jugendlichen die Wildnis bei Kanutouren und Erlebniswanderungen hautnah erleben. Auf dem Programm stehen auch eine Fotoexkursion und ein eintägiger Workshop mit dem Künstler Alfred Prenzlow.
Weitere Kunstwerke, die es in die Ausstellung geschafft haben, können in den Uckermärkischen Bühnen Schwedt bestaunt werden.