Ohne Geld geht nichts mehr im Schwedter Tierheim, wegen der Pandemie sind etliche Spender abgesprungen. Den Tierschützern droht die Zahlungsunfähigkeit. Für die Menschen sind die haarigen Zeiten indes vorerst vorbei. Die Friseure öffnen wieder und am Wolletzsee springt Bürgermeister Frederik Bewer ins 14 Grad kalte Wasser.

Giftsee bei Zichow wird zum Millionengrab

Das Drama nimmt kein Ende: Für die Beseitigung einer der größten Altlasten in der Uckermark sind noch einmal 15 Millionen Euro nötig. Das haben Kostenschätzungen der Kreisverwaltung ergeben. Schon jetzt sind 28,1 Millionen Euro hineingesteckt worden, um die Große Hölle bei Zichow auszuheben.

Zeit zum Haare schneiden nach Zwangspause

Die Friseur-Betriebe öffnen am 4. Mai nach sechswöchiger Pause wieder. Die Vorgaben sind allerdings streng, die Preise höher. Auch bei der Terminvergabe muss man längere Wartezeiten in Kauf nehmen.

Vermächtnis: friedliches Miteinander

Der ehemalige Schwedter Pfarrer Hans-Rainer Harney ist verstorben. Er war Seelsorger, Mutmacher in Wendezeiten, Mitbegründer des Neuen Forums und langjähriger Stadtverordneter.

Klinikum an der Leistungsgrenze

Innenminister Michael Stübgen und CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak besuchen das Schwedter Krankenhaus und vernehmen mehrere Hilferufe.

Anbaden am Wolletzsee mit Verspätung

Bei 14 Grad Wassertemperatur und kühlem Maiwind zieht es selbst den abgehärteten Angermünder Schwimmmeister Frank Pyritz noch nicht ins Wasser des Wolletzsees. Dabei ist er jeden Tag im Strandbad vor Ort und hat den See vor der Nase. Besucher müssen jedoch noch draußen bleiben. Der traditionelle Saisonstart, der eigentlich am 15. Mai ist, muss verschoben werden.

Hotel-Neubau in der Oderstadt ist geplatzt

Die Neubaupläne für ein Hotel an der Vierradener Straße sind offenbar geplatzt. Stadtentwickler Frank Hein bestätigte auf Anfrage, dass die Gespräche mit dem Investor nicht zum Abschluss gekommen seien. Das Projekt hatte im vergangenen Jahr für reichlich Wellengang in Schwedt gesorgt.

Schwedt

Dem Tierheim geht das Geld aus

Wegen der Corona-Pandemie sind fast alle Spender abgesprungen. Die Finanzen sind nur bis Ende Juni noch gesichert, dann müssen erste Mitarbeiter gehen. Ehrenamtler verzichten schon auf Entschädigungen. Dem Tierheim droht die Zahlungsunfähigkeit.