Die 30 Meter in 4,47 Sekunden flitzen, aus dem Stand 1,59 Meter springen oder die Stadionrunde in anderthalb Minuten laufen - diese Werte gehörten bei dem sportlichen Kräftemessen zu den Bestleistungen. Seit mehr als einem Jahrzehnt lädt die IG Sport zu diesem Wettstreit alljährlich Zweitklässler ein. Auffällig diesmal: Die Schüler der Cornelia-Funke-Schule aus Passow boten den Schwedtern so gut Paroli wie noch nie - mehr noch: Selma-Sophie Kracheel, die beim Ballwurf, Sprung und Slalomlauf als jeweils Beste eine enorme Vielfalt an Talent nachwies, war herausragendes Mädchen dieses turbulenten Vormittags.
Nur von einem Jungen wurde sie noch knapp getoppt: Abdulkader Tekko, der in der Kästner-Grundschule lernt, wurde ebenfalls dreimal Sieger und heimste dazu noch eine Silbermedaille ein. Aber die Passower gewannen dafür den Klassenwettbewerb. Dabei hatten jeweils fünf Mädchen und Jungen Bälle in einen Basketballkorb zu werfen - die acht Treffer der "Funkes" waren absolute Spitze.
Die Siege, mitunter gab es zwei Erste mit exakt gleichen Resultaten, verteilten sich insgesamt recht gleichmäßig auf die fünf Schulen: Waldrand (6 Siege) lag knapp vor Passow und Brecht (je 5) sowie Kästner und Lindgren (je 3).
In den nächsten Wochen wird die federführende Interessengemeinschaft Sport zusammen mit Trainern und Übungsleitern die einzelnen Ergebnisse auswerten - dann bekommen alle Klassen (zehn waren insgesamt vertreten) Besuch.
Die jeweils Klassenbesten erhalten dann einen Plüsch-Teddybär, sozusagen das Maskottchen der Schwedter Kinderolympiade. Nebenbei werden die verschiedenen Vereine durchaus auch mal Ausschau nach dem einen oder anderen sportlichen Talent gehalten haben - vielen Kindern sah man allerdings an ihren Trainingsanzügen an, dass sie bereits zu den aktiv Trainierenden in Vereinen gehören.