Am späten Dienstagvormittag (11. Januar) meldete sich ein Mann aus Schwedt bei der Polizei und drohte den Beamten telefonisch Gewalt an. Daraufhin bekam er von Polizisten einen Hausbesuch, bei dem er sich für sein Verhalten entschuldigte. Er hatte sich am Vortag in einem Verbrauchermarkt von Mitarbeitern einer Wachschutzfirma nicht gut behandelt gefühlt und nun kurzerhand die Polizei dafür verantwortlich gemacht.
Doch fanden sich in seiner Wohnung auch Böller osteuropäischer Produktion sowie eine Schreckschusswaffe samt Munition. Der 55-Jährige, der bislang noch nie polizeilich auffiel, musste alles herausgeben und erhielt eine Anzeige. Jetzt wird nämlich wegen des Vorwurfs der Androhung von Straftaten und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.