Uta Koschel, Schauspieldirektorin an den Uckermärkischen Bühnen Schwedt, verlässt das Haus. Mit Beginn der Spielzeit 2021/22 wird sie Schauspieldirektorin des Theaters Vorpommern in Greifswald. Dort hatte sie bereits als Schauspielerin und Regisseurin gearbeitet, bevor sie nach weiteren Stationen die Uckermärkischen Bühnen Schwedt als ihren künstlerischen Arbeitsort wählte.

Intendant Nicke holte sie nach Schwedt

Seit 2019 ist sie hier tätig. Theaterintendant André Nicke, mit dem sie eine Studienfreundschaft verbindet, hatte sie nach Schwedt in sein Leitungsteam geholt. Hier hat Uta Koschel unter anderem „Der zerbrochene Krug“ auf die Bühne gebracht. Demnächst führt sie Regie in „Sophie Scholl“ (Premiere am 9. November). „Das Angebot nach Greifswald zu gehen, konnte ich einfach nicht ausschlagen“, räumte Uta Koschel auf Nachfrage ein. „Mit Greifswald verbinde ich so viel.“

Der Neue heißt Tilo Esche

Ihr Nachfolger an den Uckermärkischen Bühnen wird Tilo Esche. Er ist derzeit an der Neuen Bühne Senftenberg Stellvertreter des Intendanten in künstlerischen Fragen. Esche ist in Schwedt kein Unbekannter. An den ubs hat er 2019 im Drama „Alle meine Söhne“ Regie geführt.