Ein blutverschmierter junger Mann, der noch dazu ein Messer bei sich trug, ist in Templin unterwegs gewesen. Die Polizei hat am Montag (1. August) gegen 19 Uhr Kenntnis davon erhalten. Tatsächlich fanden die Beamten im Bürgergarten einen 17-Jährigen, der ohne Oberbekleidung unterwegs war und eine offensichtliche Schnittverletzung am linken Unterarm hatte.
Nach ersten Erkenntnissen hatte sich der Jugendliche eine Auseinandersetzung mit einem anderen jungen 17-Jährigen geliefert. Der erklärte, tatsächlich an der Pionierbrücke auf den nun Verletzten getroffen zu sein. Doch sei sein Kontrahent mit einem Messer auf ihn losgegangen und er habe sich verteidigt und ihm das Messer aus der Hand geschlagen. Jetzt wird geprüft, wie das Geschehen denn nun wirklich ablief und wie es zu der Schnittwunde kommen konnte.

Angermünde

Rettungskräfte versorgten die Wunde noch am Ort des Antreffens. Als man sich um den verletzten Jugendlichen kümmerte, fing dieser plötzlich an, die Uniformierten zu beschimpfen und zu beleidigen. Auch drohte er ihnen mit dem Tode. Der Verletzte hatte zu diesem Zeitpunkt einen Atemalkoholwert von 1,48 Promille und verbrachte die kommenden Stunden im polizeilichen Gewahrsam, wo er seinen Rausch ausschlafen konnte.
Somit wird sich die Kriminalpolizei auch mit den Vorwürfen der Beleidigung und Bedrohung beschäftigen.