Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst und Schwedts Bürgermeister Jürgen Polzehl haben die Preisträger im Internationalen Zeichenwettbewerb „Flow“ ausgezeichnet. Unter den glücklichen Kindern und Jugendlichen sind viele aus Schwedt. Sie hatten mit ihren Familien und Freunden die Zuschauerränge auf der Odertalbühne besetzt.

Gute Laune auf Bühne und Rängen

Zum ersten Mal in der über 50-jährigen Geschichte des Wettbewerbes hat die Preisverleihung und die Eröffnung der traditionellen Ausstellung mit den schönsten Bildern im Freien stattgefunden. Sonniges Spätsommerwetter war der Lohn für den Mut, diesen Schritt ins Freie zu wagen. Er war coronabedingt notwendig gewesen.
Gute Laune herrschte auf der Bühne und bei den Zuschauern. Dafür sorgten das Blasorchester, der Kinderchor und die Drum People der Musik- und Kunstschule Schwedt. Mit ihren Darbietungen gaben sie der Veranstaltung einen fröhlichen Pfiff. Fernsehmoderator Attila Weidemann führte durch den Nachmittag.
In den Zuschauerreihen saßen Freunde und Förderer des Wettbewerbes, darunter Nationalparkleiter Dirk Treichel, Stadtwerkechef Dirk Sasson, Lars Boehme von der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft und Landtagsabgeordnerter Mike Bischoff (SPD).

Ministerin ist beeindruckt

„Seht euch doch nur die schönen Bilder an“, sang der Kinderchor und gab damit das Motto vor für einen Besuch der Jahresschau mit rund 700 Mal- und Zeichenarbeiten. Eine internationale Jury hatte im Juli die schönsten Arbeiten dafür ausgewählt.
Ministerin Britta Ernst ist Schirmherrin des Wettbewerbes und hatte vor der Preisverleihung einen Rundgang durch die Ausstellung gemacht. „Ich bin sehr bewegt, was Kinder und Jugendliche gemalt haben. Und es ist sehr beeindruckend, über so viele Jahre Zusendungen aus aller Welt zu bekommen. Da bin ich gerne Schirmherrin.“

Einsendungen aus 13 Ländern

Kinder und Jugendliche aus 13 Ländern haben 913 Mal- und Zeichenarbeiten nach Schwedt geschickt. Die Hälfte der Arbeiten kommt aus Deutschland. Aus Brandenburg haben sich 18 Schulen und sieben Kindergärten beteiligt.
Dass der Wettbewerb überhaupt stattfinden konnte, ist dem Förderverein der Schwedter Musik- und Kunstschule zu danken, der „Flow“ seit 2012 organisiert. Vereinsvorsitzende Konstanze Fischer sagte: „Wir hatten im März überlegt, ob wir wegen Corona den Wettbewerb ausfallen lassen müssen. Doch Norbert Löhn und Christiane Wenzel, die das Herz des Wettbewerbes sind, haben sich mit ihrem Projektteam dagegen entschieden. Deshalb können wir heute so tolle Preisträger ehren.“

Preisträger ganz aufgeregt

Zu diesen Preisträgern gehört der zwölfjährige Dusten Seidensticker. Er geht in die Schwedter Grundschule „Astrid Lindgren“ und hatte mit Pinsel eine Hasenmutter mit Kind in der Tragetasche und im Babywagen gemalt. Dusten war ganz aufgeregt und sagte: „Die Idee dafür ist mir zu Ostern gekommen. Ich habe zum ersten Mal einen Preis erhalten.“
In einem Sonderheft sind die Preisträgerarbeiten abgedruckt. Jeder Besucher hatte eines erhalten und konnte so die Verleihung genau verfolgen. Für Preisträger zwischen 16 und 20 Jahren gibt es einen Kunst-Workshop, der dieser Tage in den Nationalpark führt.

Die Jahresschau mit den schönsten Bildern ist im Vestibül der Uckermärkischen Bühnen bis zum 8. Oktober Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Gruppenanmeldung: 03332 511774

Der Internationale Zeichenwettbewerb "Flow" öffnet in Schwedt seine Bilderschau

Kunst Der Internationale Zeichenwettbewerb „Flow“ öffnet in Schwedt seine Bilderschau

Preisträger aus Schwedt


Diese Schwedter Mädchen und Jungen sind ausgezeichnet worden:

Einzelpreise für Lucie Schnürer, Florian Schramm, Leni Bertram, Lilien Wandrei. Sonderpreis des Bürgermeisters der Stadt Schwedt für eine Schülergruppe der Musik- und Kunstschule Schwedt mit Leni Bertram, Anton Manske, Frida Wölle, Luis Schulz, Fatima Kammaleddine, Luna Fatke, Wanda Vahrenhold, Oscar Kauert (fünf bis sieben Jahre alt). Sonderpreis der Stiftung der Musik- und Kunstschule Schwedt für die Kita Kinderwelt. Sonderpreis des Zoos Eberswalde für Dusten Seidensticker (zehn Jahre alt).