Helle Aufregung in der Autobahnmeisterei: Ein Mitarbeiter hat sich mit Corona infiziert. Wo er sich angesteckt hat, lässt sich bis jetzt nicht ermitteln. Er soll im Urlaub gewesen sein. Anschließend fühlte er sich nicht wohl, ging zum Arzt. Der machte einen Test. Positiv.

Quarantäne für Kontaktpersonen

Der 49-Jährige hatte Kontakt zu seinen Kollegen während des Dienstes. Also hat das Gesundheitsamt der Uckermark sofort ihn und sämtliche Kontaktpersonen in die Quarantäne geschickt. 20 Mitarbeiter sitzen jetzt zuhause. Auch Autobahnmeister Lars Kähler. Glück im Unglück: Durch die Einteilung der Arbeitszeiten und durch die Betriebsorganisation sind noch zehn Kollegen arbeitsfähig, weil sie keinen Kontakt hatten. Damit läuft die gesamte Autobahnmeisterei nur noch auf halber Kraft. „Irgendwie muss es gehen“, sagt Autobahnmeister Lars Kähler. „Er kommuniziert jetzt über E-Mail, kann aber nicht einmal dienstliche Anordnungen treffen, weil er an keinen Vordruck herankommt. Das Gesundheitsamt ließ ihn nicht mehr zurück in sein Dienstzimmer. Die Mitarbeiter kontrollieren die Einhaltung der Quarantäne, rufen dauernd an.

Ergebnisse liegen noch nicht vor

Die Beschäftigten sind getestet worden, doch die Ergebnisse liegen bekanntermaßen erst nach zwei Tagen vor. Doch auch dann werde die Quarantäne offenbar noch nicht aufgehoben. Sie dauert voraussichtlich bis 16. September. „Wenn es dicke kommt, dann aber auch richtig“, so Kähler.