Die Bastler und Forscher von den LEGOisten aus Prenzlau haben am Ende die Nase vorn. Sie schlagen die sieben anderen Teams und müssen sich in der kommenden Woche bei Semifinale in Eberswalde mit der Konkurrenz messen. Bestes Schwedter Team sind die "SDT-Connections", die nur knapp geschlagen auf Platz zwei landen.
Regionalfinale First Lego League

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Schüler als Co-Teamleiter
Phil, Oliver, Felix, Linus, Jonas, Maximilian und Lucas sind die Youngsters beim Regionalfinale. Außer Lucas besuchen alle die fünfte Klasse. Lucas ist als Siebtklässler Co-Teamleiter neben Lehrerin Carola Harms. Er gibt seinen Jungs wertvolle Tipps, wobei sie beim Bauen kaum Nachhilfe brauchen, denn mit Lego spielen alle. Wer von ihnen der Meisterbauer ist? Da müssen sie nicht lange überlegen und zeigen auf Phil. Ihr Ziel im Mittelfeld zu landen, haben sie gut erreicht.
Ein großes Lob geht an Lehrer Sven Ketel und sein Team, das das Regionalfinale wieder organisiert und ausgerichtet hatte. Die Veranstaltung ist mehr als rund und das Interesse auch in Kombination mit der MiniMaker-Messe sehr groß.
Lehrer Ramon Lorek und Schülerin Hanna Schifter sind die Teamleiter der Talsand-Füchse. Das Trio besteht aus zwei Mädchen und einem Jungen. Die 18-Jährige Hanna baut und programmiert seit der 7. Klasse. "Klar können das auch Mädchen", sagt sie mit Nachdruck. Das zeigt sich auch beim Team SDT-Connections, dass Marko Härtel leitet. Dort ist Kira dabei – als einzige junge Dame.
Die 13-Jährige ist freiwillig dabei, betont sie – und schaut mit schelmischem Blick zu ihrem Vater, dem Teamleiter Marko Härtel. Kira ist selbstbewusst und kann sich gegen die Jungs behaupten. Das Programmieren macht ihr am meisten Spaß. Das Bauen überlässt sie ihren Mitstreitern.
Für das Forschungsprojekt haben sich die Schüler etwas ganz besonderes ausgedacht: eine modulare Fassadenbegrünung. Die Module aus Holz haben eine Wabenform, was kein Zufall ist, sondern zeigen soll, dass die grünen Fassaden auch einen Beitrag zum Insektenschutz sind. Das Projekt überzeugt und das Team sichert sich damit den Forscherpreis.
Ursprünglich waren zehn Teams gemeldet. Die stärkste Beteiligung gibt es aus Schwedt. Allein die Gastgeber der Talsand-Gesamtschule stellten zwei Gruppen mit den "Talsand-Füchsen" und den "SDT-Connections". Dazu kamen die RobotikKids von der Grundschule "Am Waldrand". Die Teams aus Bad Freienwalde und Bernau haben kurzfristig abgesagt. Mit den "stillnonames" und den "Käthebots" (beide aus Berlin) sowie den "Humbi-Bots" aus Eberswalde, den "LEGOisten" aus Prenzlau und den "GryfinBot" aus Gryfino gibt es insgesamt aber ein starkes Feld.
Sonderpreis für Humbi-Robots
Besonderes Pech haben die "Humbi-Bots" aus Eberswalde, die nach einer Pause zum ersten Mal wieder dabei sind. Sie haben jedoch ihre Roboter nach alten Regeln programmiert, sodass sie am Samstag alles neu machen müssen. Für ihren Ehrgeiz dennoch zu starten, bedenkt sie die Jury mit einem Sonderpreis.
Den Sonderpreis für das Design erhalten die Berliner von "stillnoname", die sich aus alter Tradition auch für die Teilnahme in 2021 keinen Namen ausdenken wollen. Ihren Gesamtsieg sichern sich die "LEGOisten" mit den Siegen in den Kategorien Teamwork und Robotgaming.