Der Kreis Mecklenburgische Seenplatte sucht im Zusammenhang mit einer Ölverschmutzung auf dem See Schmaler Luzin länderübergreifend nach Umweltsündern. Der streng geschützte See in der Feldberger Seenlandschaft an der Grenze zu Brandenburg sei Anfang März vorsätzlich mit verschiedenen und ölhaltigen Flüssigkeiten verschmutzt worden, wie ein Kreissprecher am Mittwoch sagte. Das haben die Untersuchungen des Kreisumweltamtes ergeben.
So seien an der Landesstrae 341 drei Kanister mit Namen wie „Bayzid“, „AdBlue“ und „PVC-Reiniger“ gefunden worden. Untersuchungen ergaben, dass das verklappte Ölgemisch auf etwa drei Quadratkilometern Fläche eindeutig aus diesen Kanistern kam.
Der Schmale Luzin liegt in einem Naturschutzgebiet gilt als einer der klarsten Seen der Naturpark-Region. Einsatzkräfte der Feuerwehren waren mehrere Tage beschäftigt, den Ölteppich mittels Ölsperren und Bindemitteln zu beseitigen. Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg ermittelt wegen des Verdachts auf vorsätzliche Gewässerverunreinigung.