Im Nationalpark Unteres Odertal beginnen in diesen Tagen umfangreiche Baumarbeiten. Zahlreiche abgestorbene Bäume müssen vom Landesforstbetrieb und der Nationalparkverwaltung gefällt werden, weil sie aufgrund ihrer mangelnden Standsicherheit ein großes Risiko für den Straßenverkehr und für Fußgänger darstellen. Das teilte der Nationalpark am Dienstag mit.
Betroffen sind davon Baumbestände im Schöneberger Wald entlang der Straßen zwischen Felchow und Schöneberg sowie zwischen Crussow und Schöneberg. Durch die Arbeiten kann es im Oktober und November zeitweise zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Regelmäßig werden Kontrollen durchgeführt

Die gefällten Stämme werden nicht genutzt, sondern verbleiben als Totholz in den Wildnisentwicklungszonen des Nationalparks. Bei den regelmäßig durchgeführten Kontrollen auf Standsicherheit von Waldbäumen am Straßen- und Wegesrand im Nationalparkwald hat die Naturwacht eine große Anzahl abgestorbener oder kranker Bäume festgestellt. Die Trockenheit der Jahre 2018 bis 2020 hat stellenweise zu erheblichen Stresserscheinungen und Vitalitätsverlusten bis zum Absterben geführt. Betroffen sind vor allem Nadelbäume wie Fichte und Kiefer.