"Es ist immer schön zu sehen, wie Kinder aus anderen Ländern zeichnen", sagte der Berliner Viktor Leis, der Festivals für Kinder-und Jugendliche organisiert. Er zeigt auf das Bild eines chinesischen Kindes, dass nur so vor Farben sprüht. Die Gesichter sind runder gezeichnet, als in Deutschland üblich und haben auf den Wangen große rote Flecken. Diese Apfelbäckchen fallen bei vielen Bildern chinesischer Kunstschüler ins Auge. Kunstpädagogin Maja Rumbuc arbeitet im Kulturhaus im polnischen Groß Moryn. "Ich möchte hier Erfahrungen sammeln und die Arbeiten mit denen meiner polnischen Kinder vergleichen", erklärte sie ihre Motivation, in der Jury mit zu entscheiden.
Allein von Schwedter Kindern und Jugendlichen wurden 251 Bilder für den Wettbewerb eingereicht. "Wir haben fast 1000 Anschreiben an Schulen in Brandenburg geschickt, diesmal nehmen 36 teil, viel mehr als noch im letzten Jahr", verrät Projektleiter Norbert Löhn stolz.
Der Förderverein der Musik- und Kunstschule, der den Zeichenwettbewerb seit zwei Jahren auf die Beine stellt, bekam von Landrat Dietmar Schulze und Bürgermeister Jürgen Polzehl zur Förderung des Wettbewerbs einen Scheck überreicht. "Die Unterstützung von Kunst und Kultur ist uns sehr wichtig", sagte der Landrat.
Ausstellungseröffnung: 18. September, 16 Uhr an den Ubs.