Mitte September soll es losgehen. Dann wird die Landesstraße L 272 durch Blumenhagen neu gemacht – und in der Folge für den Verkehr komplett gesperrt. Ein genaues Datum konnte Stefan Streu vom Landesbetrieb Straßenwesen allerdings noch nicht nennen.
Geplant ist, in der engen Ortsdurchfahrt, auf der das Tempo streckenweise auf 30 Kilometer in der Stunde reduziert ist, zu erneuern. Dazu wird die Asphaltdecke abgefräst und anschließend neu wieder aufgebracht.
Streu geht davon aus, dass die Bauarbeiten etwa vier Wochen dauern, sodass die Strecke Mitte Oktober wieder freigegeben werden kann. Wegen der Schäden wird aber nicht nur die Ortsdurchfahrt erneuert, sondern auch der Anschluss bis an die Bundesstraße B2. Die Kosten für die Bauarbeiten beziffert er auf rund 250 000 Euro.

Individuelle Lösungen für Anlieger

Für Anlieger, die ihre Grundstücke erreichen müssen, werde es inviduelle Lösungen geben, genauso wie für die Feuerwehr und den Rettungsdienst. Die Umleitung führt über die Bundesstraße B2 in Richtung Gartz, dann über die Landessstraße L27 nach Casekow und schließlich wieder über die Landesstraße L272 bis nach Blumenhagen – und selbstverständlich in die umgekehrte Richtung.
Aufgrund der engen Durchfahrt ist in Blumenhagen nicht nur das Tempo in der Ortsdurchfahrt gedrosselt, Fußgänger sind auch durch Poller geschützt, die gleichzeitig verhindern sollen, dass Fahrzeuge die ohnehin schmalen Gehwege an der Hauptstraße als Parkflächen missbrauchen.
Wenn die Arbeiten erledigt sind, haben die Blumenhagener aber erst einmal Ruhe. Denn die Erneuerung der Fahrbahnoberfläche hält einige Jahre. Pressesprecher Stefan Streu kommentiert: „In der Regel muss eine Fahrbahn alle 15 bis 20 Jahre erneuert werden.“ Letztlich hänge dies von der Verkehrsmenge insgesamt ab, die über die jeweilige Straße laufe, ausschlaggebend dabei sei aber auch der Anteil des Schwerlastverkehrs.